Berliner Filmemacher inspiriert von seiner Wahlheimat Kehdingen

Peter Dymek mit seiner Drohne an der Windmühle Amanda in Grefenmoor
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Peter Dymek ist fast täglich mit Drohne und Kamera unterwegs, um Menschen und Landschaft aus neuem Blickwinkel zu betrachten

tp. Oederquart. Leise surrend kreist der Mini-Helikopter um die Mühle und schaukelt dabei im Winterwind, der über die Felder der Stader Geest hinwegfegt. Per Knopfdruck ist das gestochen scharfe Luftbild der Windmühle "Amanda" in Düdenbüttel-Grefenmoor im Kasten. "Nie mehr ohne meine Drohne!", sagt Peter Dymek (63). Der aus Berlin stammende Filmemacher arbeitet an einem ehrgeizigen Projekt: verschiedene Dokus über Menschen, Kultur und Naturlandschaft im Landkreis Stade, bei der neben herkömmlicher Kameratechnik häufig die Flugdrohne mit Hightech-Digitalkamera zum Einsatz kommt.

Wegen der buchstäblich beflügelnden Atmosphäre des weitläufigen und ruhigen Landschaft und der Nähe zur Metropole Hamburg zog der Kameramann vor zweieinhalb Jahren mit seiner Lebensgefährtin, einer Journalistin, und den beiden Kindern (11 und 15) nach Nordkehdingen. Er wohnt und arbeitet in einem ehemaligen Bauernhaus im Dörfchen Oederquart.

Anfang der 1970er Jahre begann Dymek in seiner Heimatstadt Westberlin zu fotografieren. Aus Interesse an der Musikszene schaffte sich der Saxophonist und Gitarrist eine Filmkamera an, machte Live-Aufnahmen zahlreicher Bands. Im Filmpark Babelsberg betrieb er schließlich eine eigene Film-Produktionsfirma - war mitten drin in der deutschen Filmszene. Im selben Gebäude fanden die Dreharbeiten zu "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" statt. Die Aufnahmen zum Kino-Klassiker "Sonnenallee" konnte er aus seinem Studiofenster beobachten. Im Auftrag für TV-Sender drehte Dymek mit Prominenten wie Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl, Moderatorin Verona Poth, Schauspieler Heiner Lauterbach und Ölscheichs, die für Rennen mit ihren Edel-Pferden Deutschland besuchten.

Schon in der Berliner Zeit gehörte das Filmen aus der Vogelperspektive zu Dymeks Repertoire. Damals allerdings musste er teuer einen Hubschrauber buchen. Die Erfindung der Kameradrohnen war für ihn segensreich. "Man ist jetzt unabhängiger als damals.“ Die Aufträge des Drohnenfilmers sind weit gefächert: "Etwa Baudokumentationen, in denen man sieht, wie das neue Projekt stetig wächst.
Hinzu kommen die Möglichkeiten, technische Überprüfungen, z.B. bei Schäden an Dächern oder technischen Anlagen. Und dann ist da das weite Feld der Naturaufnahmen", so Dymek.

Im Landkreis Stade rückt er fast täglich mit seiner Foto- und Filmausrüstung aus, um seine Wahlheimat mit dem Auge eines Fremden zu entdecken: Er ist begeistert von den landschaftlichen Besonderheiten wie der Oste-Mündung bei Balje oder der Unterelbe mit ihren Wildvogelrastgebieten und Torfabbauflächen im Kehdinger Moor.

Auch technische und bauliche Wahrzeichen wie die Lühe-Schulau-Fähre im Alten Land, die Schwebefähre in Osten, das Gut Oerichsheil in Oederquart, Häuser mit reich verzierten Türen, sowie die Schiffsbewegungen auf der Elbe nimmt er in den Fokus.

„Als Außenstehender hat man einen neuen, besonderen Blickwinkel, entdeckt Besonderheiten, die den gewöhnten Augen eines Einheimischen vielleicht entgehen“, sagt Kreative.

• http://www.take-time-film.com

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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