12.000. Mitglied des Fördervereins im Freilichtmuseum am Kiekeberg begrüßt

Jubiläumsmitglied Claudia Sander (v. re.) mit den Kindern Junis (im Arm) und Jacob, Vater Helmut sowie Partner Mustapha Mustapha
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as. Ehestorf. „12.000 Mitglieder, das sucht seinesgleichen“, sagte Bernd Busemann, Präsident des Niedersächsischen Landtags, bei seinem Besuch im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Er war nach Ehestorf gereist, um gemeinsam mit Museumsdirektor Prof. Dr. Rolf Wiese, der kaufmännischen Geschäftsführerin des Museums, Carina Meyer, und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Heiner Schönecke, das 12.000. Mitglied des Fördervereins zu begrüßen. „Sie sind jetzt ein Teil des Museums. Unsere Tür ist für Sie immer weit geöffnet“, betonte Heiner Schönecke.
Claudia Sander aus Finkenwerder hat die 12.000 voll gemacht. Sie kam gemeinsam mit ihrem Mann Mustapha Mustapha, Mitglied Nr. 11.999, ihren Kindern Jacob und Junis sowie ihrem Vater Helmut Sander, Mitglied Nr. 12.001, ins Museum. „Das Freilichtmuseum ist toll, es bietet etwas für die ganze Familie“, sagte Claudia Sander begeistert. Ihre Familie besucht das Museum mehrfach im Jahr. „Jacob fragt immer, wann es wieder zum ‚Kikiberg‘ geht“, so Claudia Sander. Am besten gefällt ihm der Mähdrescher im Agrarium. In einer Computer-Simulation können kleine und große Museumsbesucher die Ernte einholen. „Andere Museen sind auch schön, da können die Kinder aber nichts anfassen, das ist hier anders“, sagt Helmut Sander. Deshalb hat er seiner Tochter und ihrem Mann die Mitgliedschaft im Förderverein geschenkt.
Das Konzept eines Museums zum Anfassen gehe auf, so Busemann. „Wenn die Besucher hier keinen Spaß hätten, würden sie das Museum auch nicht fördern“, betonte er.
Seit seiner Gründung 1989 ist der Verein stetig gewachsen. Besonders in den letzten Jahren ist die Mitgliederzahl rasant angestiegen. 2007 waren es noch knapp 4.000 Mitglieder, 2015 wurde die 11.000er-Marke überschritten. „Bei der Vereinsgründung 1989 haben wir noch gedacht, wenn wir 150 Mitglieder kriegen, wäre das toll“, erinnerte sich Heiner Schönecke. Mittlerweile würden dem Verein 25 bis 30 Mitglieder pro Woche beitreten, so Schönecke. Die Mitglieder kommen größtenteils aus Hamburg und dem Umland, aber auch aus Namibia und von Zypern aus wird der Verein unterstützt.
„So eine Anlage funktioniert nicht nur mit Luft und Liebe“, sagte Bernd Busemann. Der Erfolg des Museums sei neben dem Förderverein auch den 320 Ehrenamtlichen zu verdanken, die das Museum mit ihrer Zeit und Arbeitskraft unterstützten. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder verkaufen an Aktionstagen Kuchen, restaurieren Landmaschinen oder setzen sich im Archiv ein.

Der Förderverein

Der Förderverein des Freilichtmuseums wurde 1989 als gemeinnütziger Verein gegründet. Unter anderem betreibt er die Museumsbäckerei, die Museumsläden und den Museumsbauernhof Wennerstorf.
Neben der 2003 gegründeten Stiftung bildet der Verein ein wichtiges finanzielles Standbein des Museums. Mit den Beiträgen und Spenden der Mitglieder werden kleine und große Projekte finanziert. U.a. wurde das Agrarium mit Hilfe des Fördervereins realisiert.
• www.kiekeberg-museum.de/foerderverein.html

Autor:

Anke Settekorn aus Rosengarten

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