Ernährungstipp von Karin Maring
Gewürzlorbeer: Schmuck der Olympioniken

Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
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(nw/tw). Karin Maring, Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.
Ihr Ernährungstipp - Gewürzlorbeer: Als Symbol für Erfolg und Ruhm wurde in der Antike ein Lorbeerkranz getragen. Bis heute finden wir Zweige dieses Baumes als Schmuckelement in der Architektur, in Flaggen und Wappen, auf Münzen und Siegeln, in der Kunst und in Logos als friedliches Sinnbild. Die alten Griechen und Römer nutzten die Blätter bereits als antiseptische und verdauungsfördernde Heilpflanze.
Die Heimat des Echten Lorbeerbaums ist vermutlich Vorderasien. Er hat sich im gesamten Mittelmeerraum und bis in die frostfreien Gebiete Nordamerikas verbreitet.
Unsterblich ist Lorbeer auch in den Küchen der Welt. Als Gewürz werden die schonend getrockneten Blätter verwendet. Sie sollten noch dunkelgrün sein und einen würzigen, zitronigen Duft haben. Weil das Lorbeerblatt lange Kochzeiten verträgt, wird es bevorzugt für Suppen, Schmorgerichte und essigsauer Eingelegtes genutzt. Daher rührt die deutsche Bezeichnung Suppenblatt. Schon ein einzelnes, hartes Blatt des Gewürzlorbeers gibt beim Kochen ein kräftiges Aroma. Vor dem Anrichten wird es entfernt und nicht mitgegessen.
Rezept-Tipp - Wintergemüsetopf: Zwiebel- und Knoblauchwürfel in etwas Öl erhitzen, mit Wirsingkohlstreifen und Möhrenscheiben mischen, andünsten, eine Tasse Gemüsebrühe dazugeben, ein bis zwei Esslöffel Essig, Pfeffer, Salz und ein Lorbeerblatt zufügen, etwa zehn Minuten garen. Streifen von vorgekochter Roter Bete die letzten Minuten mitkochen und alles abschmecken. Der Wintergemüsetopf passt gut zu Hühner- oder Fischfilet. Guten Appetit!

Lesen Sie auch: Kohl

Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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