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Wolfsnachwuchs im Wildpark Schwarze Berge

Im Blitzlichtgewitter: So ganz geheuer scheinen dem Welpen die vielen Fotografen nicht zu sein Fotos: as
Vier kleine Welpen wuseln durchs Wolfsgehege / Arzttermin für Familie Isegrimm

as. Rosengarten. Tapfer steht die kleine Wölfin auf der Box, lässt sich von Tierärztin Dr. Martina Schmoock abtasten und ins Gebiss schauen. Ganz geheuer scheint ihr das alles nicht zu sein. Verständlich, denn es ist das erste Mal, dass der Wolfsnachwuchs im Wildpark Schwarze Berge in Rosengarten-Vahrendorf Kontakt zu Menschen hat.
Die Familie von Dunja (5) und Django (4) hat vor einigen Wochen erneut Zuwachs bekommen - nach dem Wurf von sechs Welpen im vergangenen Jahr wuseln jetzt vier kleine Wölfchen durch das 10.000 Quadratmeter große Gehege.
Etwa acht Wochen sind die grau-braunen Fellnasen jetzt alt - Zeit für die Immunisierung und eine gründliche Untersuchung durch Dr. Martina Schmoock. Darauf hatten jedoch nicht alle Welpen Lust. Zwei Wölfchen hielten sich erfolgreich vor den Tierpflegern versteckt, sie sollen in den nächsten Tagen untersucht werden.
"Wir schauen bei den Tieren nach angeborenen Fehlbildungen, z.B. einer Gaumenspalte oder einem Nabelbruch", erklärt die Tierärztin. "Beide Tiere machen einen sehr munteren, vitalen Eindruck, sie sind gut ernährt und gut gewachsen", lautet der Befund. Und das Geschlecht wurde auch gleich bestimmt: Bei den zwei untersuchten Welpen handelt es sich um Weibchen. Anschließend stand für die sie noch die Grundimmunisierung an - mit Impfungen werden sie gegen Hepatitis, Zwingerhusten, Staupe, Leptospirose, Tollwut und Parvovirose geschützt. Bei dieser Gelegenheit wurde den Kleinen auch gleich ein Chip unter die Haut gesetzt, mit dem sie überall auf der Welt zu identifizieren sind.
Die kleinen Wölfe ließen die pieksige Prozedur tapfer über sich ergehen. So richtig munter wurden sie aber erst, als Reviertierpfleger Sebastian Müller sie wieder zu ihrer Familie ins Gehege setzte.