Wolfgang Plath wurde verabschiedet
Dennis Ammann ist neuer stellvertretender Bürgermeister in Garstedt
- Bei der Ratssitzung im Feuerwehrhaus (v. li.): der neue stellv. Bürgermeister Dennis Ammann, Bürgermeisterin Christa Beyer, ihr verabschiedeter Stellvertreter Wolfgang Plath sowie dessen Sohn und Nachrücker im Rat Matthias Plath
- Foto: ce
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Dennis Ammann (50, SPD) ist neuer stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Garstedt. In der jüngsten Ratssitzung im Feuerwehrgerätehaus wurde er zum Nachfolger von Wolfgang Plath (77, SPD) gewählt, der sein Amt und auch das Ratsmandat auf eigenen Wunsch abgab.
Seit 2011 gehörte Wolfgang Plath dem Rat an und war seit 2021 Stellvertreter von Bürgermeisterin Christa Beyer (SPD). "Es hat Spaß gemacht, die Garstedter Kommunalpolitik mitzugestalten. Aber es gibt noch andere schöne Dinge im Leben", sagte er zum Abschied. Christa Beyer bedankte sich für seine engagierte Tätigkeit und übergab Plath im Namen des Rates als Präsent eine Uhr mit dem Garstedter Gemeindewappen auf dem Zifferblatt.
Für Wolfgang Plath rückte im Rat sein Sohn Matthias (47, SPD) nach, den Platz im Verwaltungsausschuss übernahm Dennis Ammann.
Mehrheitlich beschlossen wurde vom Rat die Richtlinie für die Vergabe von günstigeren Grundstücken im Bebauungsplangebiet „Auefeld upn Kuk“ zum Bau von Einfamilienhäusern. "Die Vergabekriterien dienen dazu, dauerhafte, langfristige und nachhaltige Sesshaftigkeit in der Gemeinde zu ermöglichen. Hierdurch wird die Stärkung der sozialen Integration und des Zusammenhalts beabsichtigt. Insbesondere junge Familien mit mehrjähriger Bindung zur örtlichen Gemeinschaft sind auf die Vergabekriterien angewiesen, um auch zukünftig in Garstedt bleiben zu können", heißt es in der Begründung der Richtlinie. Die Vergabe der Bauplätze erfolgt hauptsächlich über einen Punktekatalog. Dabei ist es unter anderem von Vorteil, wenn man schon lange in der Gemeinde wohnt, bereits eine Familie hat und sich ehrenamtlich engagiert.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Auswirkungen der umstrittenen Windkraft-Pläne im Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP, das WOCHENBLATT berichtete) auf die Gemeinde Garstedt. "Die vorgesehene umfängliche Nutzung des Waldes für die Errichtung von Windkraftanlagen gefällt mir nicht. Wir können aber nichts dagegen tun, denn ein Landschaftsschutzgebiet ist kein Ausschlusskriterium", bedauerte Christa Beyer. Derzeit werde durch die Samtgemeinde Salzhausen eine Stellungnahme zu den RROP-Plänen erarbeitet.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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