Regionales Raumordnungsprogramm

Beiträge zum Thema Regionales Raumordnungsprogramm

Politik
Im schraffierten Bereich soll der Abbau erfolgen, die roten Linien zeigen die Abgrenzungen des Vorrangebiets

Firma plant Kiesabbau am Schlüsselberg bei Ardestorf

mi. Neu Wulmstorf. In Neu Wulmstorf, ca 750 Meter von der Ortschaft Ardestorf entfernt, soll am Schlüsselberg auf rund 21 Hektar ein Sandabbaugebiet entstehen. Im Bauausschuss der Gemeinde Neu Wulmstorf stellte jetzt das Unternehmen Wika mit Sitz im Landkreis Stade die entsprechenden Pläne vor. Derweil die Fläche im Regionalen Raumordnungsprogramm - dessen Verabschiedung so gut wie sicher ist - als Vorrangfläche für Bodenabbau ausgewiesen ist, hat die Firma gute Chancen, ihr Vorhaben...

  • Hollenstedt
  • 19.03.19
Politik
Zukunft der Energieerzeugung und Vogel-Killer: Auch Windstrom hat eine dunkele Seite. Hier eine Anlage bei Wennerstorf
2 Bilder

Windräder rund um eine Hühnerfarm (Greifvogel) Tod wird billigend in Kauf genommen

mi. Landkreis. Wird das jetztverabschiedete Landesraumordnungsprogramm gleich wieder  durch die übergeordnete Prüfbehörde,das Amt für Regionale Landesentwicklung in Lüneburg, kassiert? Das vermuten zumindest einige Kritiker. Der Grund: Mindestens zwei der als Windvorrangflächenausgewiesenen Standorte sind als „Todesfallen für Greifvögel“ nicht genehmigungsfähig.  Hintergrund: Mit der Verabschiedung des Regionalen Raumordnungsprogramms hat der Landkreis Harburg den Weg freigemacht für 14 neue...

  • Hollenstedt
  • 02.11.18
Politik

Lange Diskussion über Raumordnungsprogramm

Bürgerinitiative Brackel aktiv im Planungsausschuss / Ja zu Kreisel in Buchholz (os). Ihren großen Auftritt hatte die Bürgerinitiative (BI) "Windkraft mit Vernunft" am Mittwoch im Planungsausschuss des Landkreises Harburg. Vertreter der BI untermauerten noch einmal ihre Forderung, im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2025 auf zusätzliche Kapazitäten im sogenannten Vorranggebiet HAN 10 (keine Erhöhung der vorhandenen Windräder auf bis zu 230 Meter Höhe) und eine...

  • Buchholz
  • 15.09.18
Politik
Beim Thema Windkraft muss der Landkreis nachbessern  Foto: jd/Archiv

Künftig Wildwuchs bei den Windrädern im Kreis Stade?

jd. Stade. Wie geht es weiter mit der Windkraft im Kreis Stade? Bei der Errichtung von Windrädern ist dem Landkreis vorerst das planungsrechtliche Instrument entzogen worden. Nachdem das Oberwaltungsgericht (OVG) die Vorgaben des Landkreises für die Schaffung von Windparks "gekippt" und den Teilbereich "Windenergie" des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) für unwirksam erklärt hat (das WOCHENBLATT berichtete), bemüht man sich im Kreishaus um Schadensbegrenzung. "Das Urteil ist seit Ende...

  • Stade
  • 29.09.17
Panorama
Riesige Windrad-Bauteile in Essel: Bei der Anlieferung gab es Schwierigkeiten wegen Gewichtsbeschränkungen auf Brücken   Fotos: tp/archiv
2 Bilder

Die Wind-Offensive in Kutenholz

Baustart der Mühlen in Essel und Mulsum / Schwierigkeiten beim Anliefern der Riesen-Bauteile tp. Kutenholz. Die Gemeinde Kutenholz auf der Stader Geest wird zum "Windenergie-Land": Im Gemeindegebiet entstehen gleich zwei Windparks. Für jedermann sichtbar, hat jetzt - nach langer, teils von kontroverser Diskussionen begleiteter Planung - der Bau von insgesamt zwölf Windenergieanlagen begonnen. Die SWB, eine Tochtergesellschaft der EWE, errichtet in der Gemarkung Essel vier Mühlen vom...

  • Stade
  • 19.09.17
Panorama
Wie groß muss der Abstand von Windrädern zu Siedlungen sein? Laut Gericht eine Einzelfallbetrachtung

Windkraft: Landkreis muss nacharbeiten

(bc). Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Stade in Teilen für unwirksam erklärt. Den Bereich Windkraft muss die Kreisverwaltung noch einmal überarbeiten. Zwei Investoren aus Kehdingen hatten erfolgreich geklagt. Landrat Michael Roesberg teilte die Entscheidung des OVG am Montag der Politik im nicht-öffentlich tagenden Kreisausschuss mit. Er betont: „Wir haben keine Gesetze falsch angewendet, sondern wir müssen unsere Regelung...

  • Buxtehude
  • 22.08.17
Politik
Im Kreis Stade wird Torfabbau weiter möglich sein   Foto: jd

Moorschutz als Gefahr für die Landwirtschaft?

(jd). Mit hehren Zielen beim Umweltschutz trat die rot-grüne Landesregierung 2013 an. Jetzt, gegen Ende der Wahlperiode, zeigt sich, dass die Erfolgsbilanz in Sachen Natur- und Klimaschutz eher mager ausfällt. Das Ressort von Umweltminister Christian Wenzel (Grüne) ging bei vielen Vorhaben gezwungenermaßen Kompromisse ein - wie beim Moorschutzprogramm. So waren Abstriche notwendig, um nicht die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe zu gefährden. Und der Effekt der Streichung zahlreicher...

  • Harsefeld
  • 13.08.17
Politik
Das Foto beweist es: Auch strenggeschützte Weißstörche halten sich neben der Hühnerfarm in deren Nähe die Windräder gebaut werden sollen auf
3 Bilder

Streit um Windkraft: Warum soll in Neu Wulmstorf erlaubt werden, was in Tespe verboten ist?

mi. Landkreis. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Das fragt Vogelschützer Wilhelm Hartmann die Verantwortlichen im Landkreis Harburg. Denn während in Tespe (Elbmarsch) der Bau von Windenergieanlagen aus Vogelschutzgründen nicht möglich ist, treibt man in Kreishaus und Politik den Bau von drei Windenergieanlagen in Neu Wulmstorf rund um einen Hühnerfarm weiter voran - obwohl es dort laut Hartmann ein viel größeres Aufkommen windkraftsensibler Arten gibt. „Dieser Standort ist aus...

  • Rosengarten
  • 05.08.16
Panorama
Laut RROP dürfte es in Dollern keinen Sonderposten-Markt geben

Vorgaben vom grünen Tisch - Beispiel Dollern: Bestimmungen bei der Bauleitplanung werfen vor Ort immer wieder Probleme auf

jd. Dollern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Einzelhändler regelmäßig in ihre Betriebe investieren. Doch oftmals scheitert die Umsetzung von geplanten An- und Umbauten - nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Behörden. Beispiel Dollern: Dort gibt es seit Jahrzehnten den Sonderposten-Markt „Krümet“. Der soll erweitert werden. Das wäre theoretisch kaum möglich - aufgrund bürokratischer Bestimmungen. Mit dem Sonderposten-Markt, einem Kaufhaus sowie einem größeren Lebensmittelmarkt stellt...

  • Horneburg
  • 21.06.16
Panorama

Kreistag will den Haushalt absegnen

bc. Stade. Die Verabschiedung des Haushaltsplans 2015 steht am Montag, 15. Dezember, im Mittelpunkt der Sitzung des Kreistages (9 Uhr, Kreishaus). Darüber hinaus stehen weitere Entscheidungen an, die sich unmittelbar auf die Bürger auswirken. So haben die Fachausschüsse zuvor bereits empfohlen, das Taxenentgelt zu erhöhen sowie die Abfallgebühren zu senken. Ein weiteres Thema ist das Regionale Raumordnungsprogramm, das nur unter Auflagen vom Land Niedersachsen genehmigt worden ist und zum...

  • Stade
  • 12.12.14
Wirtschaft
Peter Wortmann (li.) und Harald Rathmann rühren die Werbetrommel für den neuen "Bürgerwindpark Brobergen"

Zwei neue "Windspargel" auf der Geest

"Energie Oldendorf" will bis Ende 2015 "Bürgerwindpark Brobergen" errichten tp. Brobergen. Neben den fünf bestehenden Windrädern à ca. 100 Meter Gesamthöhe in der Nähe des Dörfchens Brobergen in der Gemeinde Kranenburg soll ein Bürgerwindpark aus zwei neuen Windspargeln mit je 150 Metern Gesamthöhe entstehen. Die Anlage ist ein Projekt der vor einigen Jahren von Bürgern der Stader Geest gegründeten „Energie Oldendorf GmbH & Co. KG“. Im Dorf betrachtet man das Vorhaben noch mit...

  • Oldendorf-Himmelpforten
  • 09.12.14
Politik

Regulierung ist Sache des Marktes: Gewerbeverein Rosengarten kritisiert Raumordnungsprogramm

mi. Rosengarten. Der Gewerbeverein Rosengarten kritisiert die wirtschaftlichen Festschreibungen des Regionalen Raumordnungsprogramms für die Gemeinde Rosengarten. Besonders dabei in der Kritik stehen Beschränkungen bei den Betriebsgrößen und die massive Regulierung von Siedlungsstrukturen. In der Siedlungs- und Versorgungsstruktur seien die Regulierungen für zentrale Siedlungsgebiete nicht hinnehmbar, heißt es in einer Stellungnahme des Vereinsvorstands. Die ausschließliche Festlegung auf die...

  • Rosengarten
  • 15.10.14
Panorama
Fachmarktzentrumsbau in Nenndorf: Auch die sinnvolle Entwicklung des Gewerbes wird Teil von „Rosengarten 2030“

Ein Fahrplan für die Zukunft

mi. Rosengarten. Wie soll die Gemeinde Rosengarten sich bis zum Jahr 2030 entwickeln? Diese Frage ist die Arbeitsgrundlage für das Konzept „Rosengarten 2030“. Eine Art Fahrplan, für Gemeindepolitik und Verwaltung bei Zukunftsentscheidungen, wie ihn derzeit viele Kommunen aufstellen. Für Rosengarten ist das Konzept allerdings laut Aussage der Verwaltung kein Novum, sondern lediglich die Fortschreibung eines alten Entwicklungsplans der in den 70er Jahren aufgestellt wurde. Erste Weichen für...

  • Rosengarten
  • 06.08.14
Politik
Über Windräder wird heftig diskutiert

Die Windkraft bleibt weiterhin umstritten: Kreistag beschließt neues Raumordnungsprogramm

jd. Stade. Gut Ding will Weile haben: Fast drei Jahre feilten Planer und Politiker im Landkreis an dem neuen Regionalen Raumordnungsprogramm (RROP). Jetzt endlich ist das umfangreiche Text- und Kartenwerk, das kreisweit als Grundlage für die Nutzung von Flächen dient, vom Kreistag abgesegnet worden. Im RROP ist festgelegt, wie sich die räumlichen Strukturen in den kommenden Jahren entwickeln sollen. Gegen die bisherigen Entwürfe gab es seitens der Bürger und der Kommunen immer wieder Einwände....

  • Fredenbeck
  • 25.07.14
Panorama
Vor einer Karte mit dem geplanten Verlauf der Umgehungstrasse auch durch den Raum Wulfsen: die Vize-Bürgermeister Matthias Kruse (li.) und Christoph Schmiedebach

"Dem Wahnsinn ein Ende setzen": Gemeinde Wulfsen protestiert gegen geplante Ortsumgehung Luhdorf/Pattensen

ce. Wulfsen. Die geplante Ortsumgehung um Luhdorf und Pattensen als Verbindung von der A39 zur A7 stößt bei den davon tangierten Kommunen auf immer stärkeren Widerstand. "Die Gemeinde Wulfsen und auch die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe in Wulfsen und Pattensen werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen", kündigten Wulfsens stellvertretende Bürgermeister Christoph Schmiedebach (62, SPD) und Matthias Kruse (42, CDU) gegenüber dem...

  • Salzhausen
  • 08.07.14
Politik

966 Seiten zu Natur und Landschaft

Landkreis legt den neuen Landschaftsrahmenplan vor / Grundlage für Aufstellung des Raumordnungsprogramms (os). Der Landkreis Harburg hat den neuen Landschaftsrahmenplan veröffentlicht. In dem 966 Seiten starken Werk ist der Zustand von Natur und Landschaft im Kreisgebiet verzeichnet. Er dient u.a. dazu, den Schutz der Natur bei allen Entscheidungen der Landschafts- und Raumplanung zu berücksichtigen, z.B. bei der derzeit laufenden Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsprogramms...

  • Buchholz
  • 22.02.14
Politik
Der Ohrenser Windpark: Dargestellt sind die ursprüngliche (blau) und die jetzt vorgesehene Fläche (rot)

Kein Gegenwind vom Landkreis: In Ohrensen dürfen sich künftig Rotoren drehen

jd. Bargstedt-Ohrensen. Fledermäuse sind doch nicht gefährdet: In Ohrensen darf nun ein Windpark errichtet werden. Lange Zeit sah es so aus, dass in der Samtgemeinde Harsefeld zügig ein weiterer Windpark entsteht. Mehrere Grundstückseigentümer aus Ohrensen standen gemeinsam mit dem Windkraft-Projektierer "Westwind" aus Kirchdorf (Kreis Diepholz) bereits Anfang 2012 in den Startlöchern, um zwischen Lusthoop, Ruschenkamp und der L124 neue Rotoren zu errichten. Die Gemeinde Bargstedt signalisierte...

  • Harsefeld
  • 14.01.14
Politik
Windräder sind nach wie vor umstritten

Letzte Chance für Einwände

jd. Stade. Regionales Raumordnungsprogramm: Entwurf liegt öffentlich aus Das ist die letzte Chance für die Bürger, Einwände zu erheben: Das neue Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreises Stade, das 2014 in Kraft treten soll, liegt noch bis Freitag, 13. Dezember öffentlich bei der Kreisverwaltung im Stader Kreishaus aus. Danach besteht eine noch Woche lang die Möglichkeit, sich schriftlich zu dem Vorhaben zu äußern. Vorangegangen war ein umfangreiches Beteiligungsverfahren:...

  • Stade
  • 06.12.13
Politik

Koch-Böhnke: Bürgerinitiativen sollten an Fachausschussberatungen teilnehmen

lt. Stade. Bürgerinitiativen sollten im Rahmen des regionalen Raumordnungsprogramms an Fachausschussberatungen teilnehmen. Das fordert jetzt Benjamin Koch-Böhnke, Kreistagsabgeordneter der Partei Die Linke. Koch-Böhnke beantragt, dass Vertreter der Initiativen zu Themen, die für sie von Interesse sind, eingeladen und mit Rederecht versehen werden. Das stärke die Demokratie, so Koch-Böhnke. Allein in Buxtehude gebe es z.B. mehrere Initiativen, die sich mit Themen wie Autobahn, Hochwasserschutz,...

  • Stade
  • 10.10.13
Politik

Windpark ist vorerst vom Tisch

tp. Engelschoff. Der geplante Windpark in Engelschoff (Samtgemeinde Himmelpforten) ist vorerst vom Tisch. Im neuen Entwurf zum Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Stade ist das vorgesehene Areal nicht weiter Vorranggebiet für Windkraft.

  • Oldendorf-Himmelpforten
  • 03.06.13
Politik
Zwischen Buxtehude und dem Landkreis Stade zeichnet sich ein Konflikt über Naturschutz- und Wohnbauflächen ab

Werden Buxtehuder Zukunftspläne durchkreuzt?

tk. Buxtehude. Die Stadt Buxtehude ist mit einigen Passagen des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) des Landkreises Stade nicht einverstanden. Grund: Die darin vorgesehenen Vorranggebiete für Natur und Landschaft, Grünlandbewirtschaftung und Freiraumfunktion würden die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt in starkem Maße einschränken. In einer Verwaltungsvorlage steht: Rund 60 Prozent der Fläche würde laut neuem RROP städtebaulich nicht mehr entwickelt werden können. Nur noch rund 19...

  • Buxtehude
  • 22.05.13
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.