Großübung der Feuerwehr Maschen
Befreiung von Personen aus LKW
- Dank der Hilfe eines Abschleppunternehmens in Ramelsloh konnten die Mitglieder der Feuerwehr Maschen an einem bereit gestellten LKW die Rettung von Personen aus Fahrerkabinen sowie diverse Techniken zum Öffnen der Kabine üben
- Foto: Jan Gagelmann, FF Maschen
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Immer wieder rückt die Freiwillige Feuerwehr Maschen zu schweren LKW-Unfällen insbesondere auf den drei zum Wachbereich der Feuerwehr gehörenden Autobahnen A1, A7 und A39 aus. Vor allem die BAB A1 sorgt dabei für teils schwierige Einsätze bei der Befreiung von LKW-Fahrern, die mit ihrem Fahrzeug auf davor befindliche Sattelzüge aufgefahren sind – und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Tendenz anhält, ist aufgrund der kommenden Baustellensituation leider als hoch einzustufen. Umso mehr passte es sehr gut, dass die Feuerwehrleute jetzt die Rettung von Personen aus LKW-Fahrerkabinen, sowie Techniken zu deren Befreiung, üben konnten.
Rettung von Verletzten aus Lkw geübt
Dank der Hilfe eines befreundeten Abschleppunternehmens in Ramelsloh hatten die Feuerwehrleute nun die Möglichkeit, an einem ausgemusterten LKW diese Einsatzmöglichkeiten ausführlich zu üben. „Wir wollen dabei alle Möglichkeiten durchspielen, die für eine schnelle, effiziente Rettung von Personen aus LKW-Fahrerkabinen machbar und realisierbar sind“; betonte Ortsbrandmeister Torsten Meyer. Die Übung sah dabei auch vor, eine ordentliche Geräteablage vor dem entsprechenden Fahrzeug aufzubauen. Weiter wurde durch die Feuerwehrkräfte der schnelle Aufbau einer LKW-Rettungsplattform geübt. Über diese können die Arbeiten an der Fahrerkabine, aber auch die Befreiung von Personen aus der höher liegenden Kabine erfolgen. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Schnitt- und Spreiztechnik für die technische Rettung. Mit Hilfe der Rettungsscheren, von Spreizern und hydraulischen Rettungszylindern übten die Feuerwehrleute das Öffnen und Weiten der Fahrerkabine. Und auch die Sicherung der Kabine mit Hilfe von Spanngurten und Arbeitsleinen war ein weiterer Teil des Übungsszenarios. Gut eineinhalb Stunden arbeiteten die Feuerwehrleute an der Fahrerkabine, durch diese Übung konnten weitere wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die im Einsatzfall nun in die Umsetzung bei einer entsprechenden Schadenslage einfließen werden. Zufrieden zeigte sich der Initiator dieser Sonderübung, Ortsbrandmeister Torsten Meyer, mit den gezeigten Techniken. Er dankte ausdrücklich auch der Firma Ralf Hartmann Abschleppdienst für diese Möglichkeit eine entsprechende Übung durchführen zu können.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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