„Hier fehlt ein tragfähiges Konzept“

Beim Hittfelder Dorffest wird der Parkplatz von Edeka Meyer jedes Jahr aufs Neue zugeparkt. Die Supermarkt-Kunden haben dann das Nachsehen
  • Beim Hittfelder Dorffest wird der Parkplatz von Edeka Meyer jedes Jahr aufs Neue zugeparkt. Die Supermarkt-Kunden haben dann das Nachsehen
  • hochgeladen von Mitja Schrader
Panorama

Corona-Geschehen im Landkreis Harburg
Zwei weitere Tote im Seniorenheim

(os). Der Landkreis Harburg meldete am Montag, 19. Oktober, zwei weitere Corona-Tote. Sie waren Bewohner des Seniorenheims "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf, in dem sich Ende September zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurden im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch in dem Seniorenheim bislang zehn Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden dem Landkreis Harburg am Montag exakt 1.000 bestätigte Corona-Fälle...

Ärger bei Hittfelder Dorffest: Besucher blockieren immer wieder den Edeka-Parkplatz / Inhaber Herbert Meyer wünscht sich konstruktive Debatte

Es fehlt einfach ein tragfähig Parkplatz-Konzept“. Für Herbert Meyer vom Edeka-Markt in Hittfeld, hinterlässt das Hittfelder Dorffest jedes Jahr einen bitteren Beigeschmack. Der Grund: Für die vielen Tausend Dorffest-Besucher, die jedes Jahr vor allem mit dem Pkw aus der ganzen Region nach Hittfeld strömen, fehlen laut Meyer einfach Parkplätze. Viele Besucher stellten deshalb ihr Fahrzeug auf dem großen Kundenparkplatz des Edeka-Marktes ab. Konsequenz: Kunden finden keine Parkmöglichkeit und bleiben weg. Der Unternehmer wünscht sich deshalb eine konstruktive Debatte, um das Problem zu lösen.
Herbert Meyer: „Ich habe jedes Jahr am Dorffest-Wochendende Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent“. Herbert Meyer nennt ein Beispiel: „Wenn ich am Samstagmorgen um 6 Uhr zum Markt komme, sind bereits alle Parkplätze belegt“. Der Grund: Die Anbieter des großen Samstagsflohmarkts parken dort. Herbert Meyer: „Mir ist nicht daran gelegen, das Dorffest madig zu machen. Ich möchte auch niemand an den Pranger stellen, ich will nur, dass eine geordnete Situation geschaffen wird.“
Vorstellbar für den Edeka-Inhaber wäre die Einrichtung eines zentralen Parkplatzes, von dem die Dorffest-Besucher per Bus-Shuttle zum Festplatz gelangen. Herbert Meyer:“Natürlich wird sich nicht alles von heute auf morgen ändern lassen, aber ich bin mir sicher, dass eine zentrale Parkfläche auch den Dorffest-Besuchern eine Menge Stress ersparen würde. Es muss jetzt nur der Anfang gemacht werden.“
Matthias Graf, Vorsitzender des Gewerbevereins Hittfeld, der das Dorffest organisiert, sagt dazu: „Ich kann Herbert Meyer verstehen, das Anliegen ist nachvollziehbar, wenn auch in der Praxis wohl schwer umzusetzen“. Ein Shuttle-Service könne laut Matthias Graf eine Möglichkeit sein, das Problem zu lösen. Allerdings sei auch das keine Garantie, dass nicht dennoch dorffestnahe Plätze zugeparkt werden. Der Vorsitzende weist auch darauf hin, dass das Problem nur ein Wochenende im Jahr bestehe. Dennoch sei er zu Gesprächen bereit. Matthias Graf: „Vielleicht hat Herbert Meyer noch weitere Ideen, ich freue mich auf den Dialog.“
Dass sich die Parkplatzsituation bei Großveranstaltungen in den Griff kriegen lässt, zeigt seit Jahren der Ort Tostedt. Hier findet jedes Jahr Norddeutschlands größter Flohmarkt statt, fast ganz ohne Parkplatzärger.

Service
Kein Telefon, kein Internet, kein TV - derzeit gibt es viele Störungen bei Vodafone

Bildschirme bleiben zappenduster
Vodafone-Kunden in Winsen, Stelle und Seevetal beklagen zunehmende Störungen

(thl). "Was macht Vodafone eigentlich? Immer abends wird das Internet plötzlich langsamer, sodass man kaum noch online arbeiten kann. Für einen im Homeoffice ist das schlimm." So und ähnlich klangen zahlreiche Beschwerden von Bürgern aus Winsen, Stelle und Seevetal, die sich in der WOCHENBLATT-Redaktion meldeten. Immer mit dem Hinweis, dass man das Gefühl habe, dass der Telefonriese sich nicht kümmere und Beschwerden im Nirwana verschwinden würden. Auch in verschiedenen Facebook-Gruppen wird...

Panorama

400er Marke bei Infektionen überschritten
Wichtiger Corona-Wert: Landkreis Stade zeitweise bundesweit auf Platz 2

jd. Stade. Der Landkreis Stade lag in dieser Woche bundesweit auf Platz 2, was einen wichtigen Corona-Wert anbelangt - und das in positivem Sinne: In der Wochenmitte wurde für den Landkreis eine 7-Tages-Inzidenz von lediglich 1,5 ausgewiesen. Das war nach dem Altmarkkreis (Sachsen-Anhalt) der zweitniedrigste Wert in ganz Deutschland. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben, berechnet auf 100.000 Einwohner. Die...

Panorama

Corona-Geschehen im Landkreis Harburg
Zwei weitere Tote im Seniorenheim

(os). Der Landkreis Harburg meldete am Montag, 19. Oktober, zwei weitere Corona-Tote. Sie waren Bewohner des Seniorenheims "Haus an den Moorlanden" in Neu Wulmstorf, in dem sich Ende September zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten (das WOCHENBLATT berichtete). Damit wurden im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch in dem Seniorenheim bislang zehn Todesfälle gemeldet. Insgesamt wurden dem Landkreis Harburg am Montag exakt 1.000 bestätigte Corona-Fälle...

Panorama
Henrik Hauschild und Laurien Hagemann auf einem der 
mächtigen Maishäcksler. Von so hoch oben, kann man die Gefahr im Feld nicht erkennen
3 Bilder

Wenn ernten zur Gefahr wird
Metallteile im Maisfeld: Sabotage oder naiver Übermut?

bim. Otter/Nenndorf. Die Maisernte ist zu 95 Prozent geschafft. Die Landwirte und Lohnunternehmen sind froh, die Futter- und Energiepflanze ins Trockene gebracht zu haben. Umso unverständlicher finden Henrik Hauschild, Juniorchef des Lohnunternehmens Hauschild aus Nenndorf, und seine Partnerin Laurien Hagemann, dass Unbekannte in einem Maisfeld in Otter (Samtgemeinde Tostedt) Metallgegenstände, u.a. Ringe und Schellen, an die Maispflanzen gehängt haben - mitten in der Maisernte. War es...

Panorama
Symbolfoto: Eltern und Kinder der Lebenshilfe-Kita sind in Sorge vor der Schließung einer Gruppe und sogar der gesamten Einrichtung

Eltern in Sorge vor Betreuungs-Aus
Lebenshilfe Buxtehude will eine Kita loswerden

tk. Immenbeck. Eltern und Kinder in der Lebenshilfe-Kita "Inne Beek" im Buxtehuder Ortsteil Immenbeck sind in heller Aufregung: Die Lebenshilfe hat das Aus für die Wolfsgruppe zum 1. November angekündigt. Das hat Lebenshilfe-Geschäftsführerin Iris Wolf kurzfristig Anfang Oktober auch der Stadt mitgeteilt, die von dieser Hiobsbotschaft genauso wie die betroffenen Eltern überrascht wurde. Grund für die Schließung: Es fehlt pädagogisches Fachpersonal. Zur Gruppenschließung wird es aller...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen