Hittfeld Sharks und Gymnasium Hittfeld vereinbaren Kooperation

TSV-Vorsitzender Christian Uckermark (v. li.), Sportlehrer Daniel Cech, Birgit Hennig (Schulleitung), Lars Mittwollen (Sharks Hittfeld) und Schulleiter Frank Patyna arbeiten in der Basketball-Förderung zusammen
  • TSV-Vorsitzender Christian Uckermark (v. li.), Sportlehrer Daniel Cech, Birgit Hennig (Schulleitung), Lars Mittwollen (Sharks Hittfeld) und Schulleiter Frank Patyna arbeiten in der Basketball-Förderung zusammen
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Warum für die Schullaufbahn von talentierten Basketballspielern das Gymnasium Hittfeld die erste Adresse in der Region werden könnte

ts. Hittfeld. Jugend-Basketball-Bundesligist Hittfeld Sharks arbeitet ab dem neuen Schuljahr im August mit dem Gymnasium Hittfeld zusammen. Die beiden Partner werden in Kürze einen Kooperationsvertrag unterzeichnen. Das Gymnasium schafft ein zusätzliches Sportangebot und positioniert sich als Förderer des Basketballsports. Den Sharks (deutsch: Haie) wiederum eröffnen sich damit zusätzliche Trainingsmöglichkeiten für seine Spitzenspieler und größere Chancen bei der Frühsichtung von Talenten.
Bei Basketball-Bundesligisten ist es üblich, Schule zu machen. Der Idealfall sieht so aus: Talentspäher entdecken an den Schulen frühzeitig besonders begabte Spieler, entwickeln sie weiter und verstärken den Sportverein mit ihnen.
Mittelfristig könnte sich die Zusammenarbeit der Sharks mit dem Gymnasium Hittfeld genau so entwickeln. Zunächst setzen die Partner die Ziele niederschwelliger an. Der Jugend-Basketball-Bundesligist im TSV Eintracht Hittfeld wolle Kinder von den Computern losreißen und in Bewegung bringen. "Es ist heute schwierig, Kinder in der analogen Welt zu halten", sagt der TSV-Vorsitzende Lars Uckermark. Im Idealfall, daraus macht er keinen Hehl, widmen sie sich dem Basketball bei den Sharks.
Die Sharks erhalten von dem Gymnasium zusätzliche Hallenzeiten, um Top-Talenten Einzeltrainings anzubieten. Die Schule kann hochbegabten Sportlern Befreiungen vom Unterricht gewähren und fördert so den Leistungssport während der Schulzeit. Das Gymnasium verstehe die Kooperation auch als Begabtenförderung, sagt Birgit Hennig, die der Schulleitung angehört.
Der Basketballsport hat bereits am Gymnasium sein Fundament: Sportlehrer Daniel Cech leitet eine Arbeitsgemeinschaft. Von der Zusammenarbeit mit den Sharks erhofft er sich eine Leistungssteigerung bei den Schulmannschaften. "Ich will mit unseren Jungen und Mädchen erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia sein", sagt er.
Mit Beginn der Kooperation im August wird das Gymnasium zusätzlich zur Basketball-AG einen Kursus anbieten. Trainer der Sharks werden Talente aus den fünften Klassen trainieren und fördern, an zwei Schultagen jeweils 90 Minuten am frühen Nachmittag.
Der sportliche Leiter der Sharks, Lars Mittwollen, erhofft sich von der Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Hittfeld, mehr Spieler als bisher an die Jugend-Basketball-Bundesliga heranführen zu können. "Wir haben nur einen oder bis zwei Spieler aus Hittfeld, dabei ist der Ort unsere Heimspiel- und Trainingsstätte", sagt er. Die Hittfeld Sharks kooperieren zurzeit mit sieben Grundschulen und zwei Gymnasien in Hamburg-Harburg.

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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