Mit Blaulicht gegen Wildunfälle

Engagiert (v.l.): Stefan Meier (Grube KG), Adolf Falken (Verkehrswacht), Horst-Günter Jagau (Jägerschaft) sowie Uwe Lehne und Dirk Poppinga (beide Polizeiinspektion Harburg)
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  • Engagiert (v.l.): Stefan Meier (Grube KG), Adolf Falken (Verkehrswacht), Horst-Günter Jagau (Jägerschaft) sowie Uwe Lehne und Dirk Poppinga (beide Polizeiinspektion Harburg)
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Zur Frühlingszeit steigert sich die Aktivität der Tiere / Blaue Reflektoren sollen Unfällen vorbeugen

(kb). "Mit Blaulicht gegen Wildunfälle" heißt eine Aktion, die die Jägerschaft Landkreis Harburg, die Verkehrswacht Harburg-Land, die Polizeiinspektion Harburg und die örtlichen Jagdpächter seit über einem Jahr gemeinsam durchführen. Ziel ist die Senkung der Zahl der Verkehrsunfälle mit Wildtieren auf den Straßen im Landkreis Harburg. Im vergangenen Jahr konnten durch die finanzielle Unterstützung von Jägerschaft und Verkehrswacht über 3.000 blaue Halbkreisreflektoren bezuschusst werden. Angebracht an Leitpfosten am Straßenrand reflekterieren diese das Licht des sich nähernden Autos und blenden das Wild, so dass es stehen bleibt.
Seit Jahresbeginn ist auch die Firma Grube aus Hützel ein Kooperationspartner für diese Aktion. Firma Grube vertreibt die blauen Reflektoren und beteiligt sich an der Finanzierung von über 3.000 weiteren blauen Halbkreisreflektoren, die durch die Jagdpächter an den Leitpfosten besonders gefährlicher Streckenabschnitte montiert werden.
Die ersten 1.000 Reflektoren wurden jetzt bei einem Ortstermin auf dem Schießstand der Jägerschaft Landkreis Harburg in Garlstorf übergeben. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn mit den längeren Tageslichtzeiten erhöht sich die Aktivitätsphase des Rehwildes. Damit kommt es besonders in der Dämmerung und zur Nachtzeit zu häufigen Wildwechseln über die Straßen.
Autofahrer, die ein Tier am Fahrbahnrand oder auf der Straße sehen, sollten das Wild auf keinen Fall mit Lichtsignalen blenden. Stattdessen könnten sie versuchen, das Tier durch Hupen zum Rückzug zu bewegen. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar: Lenkrad festhalten, Spur halten und stark bremsen. Nach einem Wildunfall sollte man zunächst die Unfallstelle sichern und anschließend die Polizei verständigen. Diese wird den zuständigen Förster oder Jäger benachrichtigen.

Engagiert (v.l.): Stefan Meier (Grube KG), Adolf Falken (Verkehrswacht), Horst-Günter Jagau (Jägerschaft) sowie Uwe Lehne und Dirk Poppinga (beide Polizeiinspektion Harburg)
Mit dem Frühling steigt das Risiko für Wildunfälle: Die Tiere brauchen neue Energie und sind verstärkt auf Futtersuche. Dabei überqueren sie auch häufiger Straßen als sonst

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