Marco Walczak zieht Konsequenzen
Facebook-Kommentar beendet politische Laufbahn

Marco Walczak zieht Konsequenz aus seinem Fehltritt | Foto: CDU Seevetal / Bearbeitung MSR
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Rund eine Woche nach seinem Facebook-Kommentar „Arbeit macht frei“ hat der CDU-Kommunalpolitiker Marco Walczak seine politischen Ämter niedergelegt. Das bestätigte Bürgermeisterin Emily Weede während der Ortsratssitzung Meckelfeld/Klein Moor am Montag dieser Woche. Walczaks Entgleisung hatte in der vergangenen Woche bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt.

Walczak trat von seinen Mandaten im Ortsrat Meckelfeld, im Gemeinderat Seevetal und im Kreistag des Landkreises Harburg zurück. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte er seinen Rücktritt als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Meckelfeld erklärt.

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Zwischen Verantwortung und Fehltritt

Am selben Abend kamen die CDU Seevetal und der CDU-Kreisverband zu einer Sondersitzung zusammen. Dort beschlossen die Mitglieder, Walczak einen schriftlichen Verweis zu erteilen. Diese Maßnahme gilt als höchste Rüge, die auf Kreisebene kurzfristig ausgesprochen werden kann. Zusätzlich erhielt Walczak ein Social-Media-Verbot für die kommenden Monate und den Hinweis, zusätzlich auf seine privaten Äußerungen sensibel zu achten.

Die CDU behielt sich vor, bei weiteren Verstößen des Meckelfelder Politikers zusätzliche Maßnahmen bis hin zu einem Parteiausschluss zu prüfen. Dazu kam es nicht, da Walczak am Montagmittag über seinen Rücktritt informierte.

Peter Langenbeck, CDU-Ortsbürgermeister von Meckelfeld, zeigte sich betroffen über die Entwicklung. Es sei traurig zu sehen, wie jemand durch einen unbedachten Satz eine ganze politische Laufbahn verliere. Walczak habe viel für Meckelfeld, Seevetal und den Landkreis getan. Dennoch sei klar, dass es für eine solche Äußerung keine Entschuldigung geben könne. Wer diesen Satz verwende, müsse wissen, was dahinterstehe.

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Redakteur:

Sven Rathert aus Seevetal

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