Kritik an Vergabe von Landesmitteln

Ralf Krumm (FDP)

Ralf Krumm (FDP) sieht Seevetal benachteiligt

kb. Seevetal. Deutliche Kritik daran, dass die Gemeinde Seevetal u.a. aufgrund ihrer hohen Steuereinnahmen, beim Kommunalinvestitionsprogramm leer ausgeht, übt jetzt Ralf Krumm, Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Seevetal. Federführend bei der Verteilung der Gelder ist das Landes-Innenministerium zuständig.
„Es ist richtig, dass Seevetal einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt hat, darin enthalten sind aber auch Kosten, deren Höhe noch überhaupt nicht abgeschätzt werden können. Was ist z.B. mit der Decatur Brücke?“, so Krumm. „Die dringend notwendige Entwicklung von Gewerbegebieten und Entwicklung von Grundstücken, auch für den kommunalen Wohnungsbau, und die sich daraus ergebende Bereitstellung von Kindergärten und Schulen, sind Kosten, die Seevetal alleine nicht tragen kann“, sagt Krumm. Der Landkreis Harburg erhält 5,7 Millionen Euro für die Modernisierung von Schulen, Seevetal bekommt von dieser Summe nichts.
„Es mag ja sein, dass hochrangige Landespolitiker ihren Wohnsitz und ihren Wahlkreis in Seevetal haben. Annehmen sollte man dann aber auch, dass gerade unser hier wohnhafter Landes-Wirtschaftsminister über die Belange in unserer Gemeinde Kenntnis hat“, so Krumm. „Wir benötigen Finanzmittel, um den hier ansässigen Behörden die Möglichkeit zu schaffen, Notstände in den Schulen abzustellen. Die Verantwortlichen in der Landesregierung sollten sich vor Ort mal selbst ein Bild von unserer als finanzstark titulierten Gemeinde machen“, fordert der FDP-Politiker.

Autor:

Katja Bendig aus Seevetal

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