Ortsrat empfiehlt Energiekonzept für Seevetal
Neue Hürden für den geplanten Solarpark bei Ramelsloh

Photovoltaikmodule in dieser Art sind an der Autobahn A7 bei Ramelsloh im Gespräch | Foto: Unigea
  • Photovoltaikmodule in dieser Art sind an der Autobahn A7 bei Ramelsloh im Gespräch
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ts. Ramelsloh. Die mittlerweile jahrelange Diskussion um den geplanten Energiepark zur Erzeugung von Strom aus Sonnen- und Windenergie an der Autobahn A 7 bei Ramelsloh zieht sich weiter in die Länge. Die Fraktionen im Ortsrat Ramelsloh, Ohlendorf und Holtorfsloh halten die Projektfläche für Photovoltaikmodule zwar für geeignet. Zu einem unmissverständlichen Ja kamen sie in ihrer Stellungnahme in ihrer Mai-Sitzung jedoch nicht.
Der Ortsrat möchte die Möglichkeit zur Beteiligung von Bürgern an dem Energiepark. In welcher rechtlichen Form, nannte er nicht. Einstimmig hat der Ortsrat empfohlen, die Projektfläche in Ramelsloh in ein noch zu erstellendes Gesamtkonzept zur Nutzung von regenerativen Energien auf dem Gebiet der Gemeinde Seevetal einzubinden. Das könnte das Genehmigungsverfahren deutlich verzögern.
Wie berichtet, sieht der Planentwurf der Projektentwickler Unigea Solar Projects und Green Wind Energy aus Berlin einen Energiepark für Solar- und Windenergie auf insgesamt 17,6 Hektar bei Ramelsloh vor. Photovoltaikanlagen sind auf 12,5 Hektar vorgesehen. 20 Megawatt Leistung soll der Park produzieren. Laut den Projektentwicklern könnte er 2023 entstehen und 30 Jahre in Betrieb bleiben.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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