Seevetal: Ukrainerin Kolchenko stellt aus
Bilder über Verlust und Neubeginn
- Frau am Fenster heißt dieses Bild von Tetjana Kolchenko
- Foto: Tetjana Kolchenko
- hochgeladen von Gabriele Poepleu
Mit der Wanderausstellung „Ich bin“ lädt die ukrainische Künstlerin Tetiana Kolchenko die Seevetaler ein, sich mit Fragen von Identität, Verlust und Neubeginn auseinanderzusetzen. Die Arbeiten sind ab Sonntag, 13. September, 11 Uhr, in der Karoxbosteler Mühle (Karoxbosteler Chaussee 51) zu sehen. Eröffnung ist am Freitag, 11. September, 19 Uhr. Später werden die Gemälde in der Bücherei in Meckelfeld (Oktober, Am Schulteich 1), im Dorfhaus Maschen (November und Dezember, Schulstraße 55) und abschließend im Rathaus Hittfeld (Januar, Kirchstraße 11) gezeigt.
Wer sind wir, wenn wir ganz auf uns allein gestellt sind? Wer sind wir, wenn wir alles verloren haben? Und welche Rollen nehmen wir in verschiedenen Lebensphasen ein? Diesen existenziellen Fragen musste sich die Ukrainerin Tetiana Kolchenko mit Beginn des Ukraine-Kriegs stellen. Die gelernte Psychologin flüchtete nach Deutschland. Hier wurde sie zu ihrer eigenen Therapeutin und nutzte die Kunst zur Überwindung ihres Traumas. Was als innerer Heilungsprozess begann, wurde zu einer Serie von über 90 Bildern, die von Gefühlen wie Angst, Schmerz, aber auch von Wut und Groll erzählen.
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