MTV Ramelsloh für Schutzkonzept ausgezeichnet
Verein erhält Plakette und 1.000 Euro für Engagement gegen sexualisierte Gewalt im Sport
- Reiner Sonntag (v. li. Vorsitzender Sportjugend Niedersachsen), Kenneth Dittmann Haselhorst (PSG-Tandem KSB), Dirk Ohle (MTV Ramelsloh), Chrisitan Müller (MTV Ramelsloh), Andy Schünemann (Vorsitzender MTV Ramelsloh), Uwe Bahnweg (Vorsitzender KSB), Heidi Popien (MTV Ramelsloh), Nadine Becher (PSG-Tandem PSG), Nina Schünemann, Jan Eckel, Matthias Lange (alle MTV Ramelsloh) Christian Becher (Vertrauensperson KSB)
- Foto: KSB Harburg-Land e.V.
- hochgeladen von Sven Rathert
Der MTV Ramelsloh ist für sein Engagement im Kinder- und Jugendschutz ausgezeichnet worden. Der Verein erhielt die Auszeichnung „Verein(t) gegen sexualisierte Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET“ für den erfolgreichen Abschluss eines Prozesses zur Entwicklung und Etablierung eines Schutzkonzeptes für Kinder und Jugendliche.
Begleitet wurde der Verein während dieses Prozesses vom qualifizierten Beratungsteam des Kreissportbundes Harburg-Land mit Nadine Becher und Kenneth Dittmann-Haselhorst.
Die Plakette sowie einen Scheck über 1.000 Euro für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen überreichte der Vorsitzende der Sportjugend Niedersachsen, Reiner Sonntag, im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Samstagvormittag.
„Mit der Ehrung und der Verleihung im Projekt ‚Verein(t) zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET‘ beweist der MTV Ramelsloh nachdrücklich, wie wichtig ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander im Sportverein ist – und wie substantiell der besondere Schutz von Kindern und Jugendlichen hier gesehen wird“, betonte Sonntag.
Schutzkonzepte für mehr Sicherheit im Sport
äKinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor sexualisierten Grenzüberschreitungen. Diese stellen erhebliche Eingriffe in die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen dar und können auch im Umfeld von Sportvereinen vorkommen oder von Betroffenen aus anderen Lebensbereichen gegenüber Trainerinnen und Trainern geschildert werden.
Mit dem Konzept „Verein(t) gegen sexualisierte Gewalt im Sport – AUSGEZEICHNET“ wollen der Landessportbund Niedersachsen und seine Sportjugend Vereine dabei unterstützen, mögliche Gefährdungen zu erkennen und präventiv zu handeln. Ziel ist es unter anderem, Vereine handlungsfähig zu machen, wenn Verdachtsfälle auftreten, und eine Kultur des Hinsehens und Zuhörens im Sport zu fördern. Professionell entwickelte Schutzkonzepte sollen Vereinen dabei Sicherheit im Umgang mit Prävention und möglichen Verdachtsfällen geben.
Die Entwicklung eines solchen Schutzkonzeptes erfolgt im Rahmen einer begleiteten Prozessberatung. Dabei werden innerhalb des Vereins mögliche Risiken analysiert, vorhandene Ressourcen aktiviert und der Schutz von Kindern und Jugendlichen dauerhaft in der Organisationskultur verankert.
Der Beratungsprozess zur Entwicklung eines Schutzkonzeptes ist für Sportvereine kostenfrei und steht grundsätzlich allen Vereinen offen. Weitere Informationen gibt es beim Kreissportbund Harburg-Land.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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