Prozess vor dem Landgericht Stade hat begonnen
Ehefrau getötet und im Garten verscharrt

Niemand hat die Frau vermisst, die im Gewächshaus begraben lag
  • Niemand hat die Frau vermisst, die im Gewächshaus begraben lag
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  • hochgeladen von Tom Kreib

tk. Stade. Im Januar 2019 soll der Angeklagte (54) seine Ehefrau (65) in Großenwörden getötet und ihre Leiche in einem Gewächshaus verscharrt haben. Im Juli erschien er bei der Polizei und gestand die Tat (das WOCHENBLATT berichtete). Jetzt hat vor dem Landgericht Stade der Prozess gegen den Mann begonnen, der nach eigenen Angaben bei der Fremdenlegion war. Angeklagt ist er wegen Mordes aus Heimtücke.

Die Tat hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil die Tote monatelang unentdeckt in dem Gewächshaus begraben war und offenbar von niemandem vermisst wurde. Vor Gericht, und auch während der Ermittlungen, hat der 54-Jährige ausgesagt, dass er seine Frau getötet habe, weil sie dies selbst gewollt habe. Dabei habe er sie von Schmerzen erlösen wollen. Er hat sie erwürgt oder erstickt. Das hat sich auch durch eine Autopsie nicht mehr feststellen lassen.

Dass die 65-Jährige nicht vermisst wurde, erklärten Menschen aus Großenwörden damit, dass das Ehepaar sehr zurückgezogen am Dorfrand gelebt habe. Kontakte habe es kaum gegeben. Die Abwesenheit der Frau sei daher niemandem aufgefallen.

Autor:

Tom Kreib

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