Dienst aus Dankbarkeit

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Oberstleutnant der Reserve Axel Panknier ist in den Ruhestand gegangen

sb. Stade. "Unser Land gibt den Menschen so viel Gutes, ich wollte einen Teil zurückzahlen", sagt Axel Panknier (59), Oberstleutnant der Reserve beim Kreisverbindungskommando Stade. Am Donnerstag, 26. März, hat Panknier im Kreishaus in Stade sein Kommando übergeben und ist aus dem Dienst der Bundeswehr ausgeschieden. "Es war eine schöne Zeit, aber jetzt ist es Zeit zu gehen", sagt er.

Geboren in Lüchow und aufgewachsen in Uelzen, verpflichtete sich Axel Panknier nach dem Abitur für zwei Jahre bei der Bundeswehr. Nach der Grundausbildung schloss sich der technik-affine junge Mann der Panzertruppe an. "Schon mit 20 Jahren hatte ich bei der Bundeswehr meine erste Führungsposition mit Personalverantwortung", erinnert sich Panknier. "Ich bin der Armee dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen durfte, die mir im späteren Berufsleben sehr geholfen haben."

Nach Ablauf der 24 Monate Wehrdienst bot die Bundeswehr Axel Panknier Verlängerung an. Doch der junge Mann entschied sich für eine Karriere im Zivilleben und absolvierte eine Lehre zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Uelzen. "Die ersten Monate dort waren schwer, nach einem Vierteljahr wollte ich die Ausbildung hinschmeißen", sagt Panknier. "Aber dann habe ich mich eingelebt und später sogar den Sparkassen-Betriebswirt rangehängt." 1991 wechselte der Banker von der Sparkasse zur Landesbausparkasse LBS, seit 1997 ist er in Stade LBS-Regionaldirektor. "Immobilien sind ein schönes Thema und deren Vertrieb sowie der Umgang mit Kunden sind mein Ding", sagt Axel Panknier, der seit 1997 in Deinste bei Fredenbeck lebt, verheiratet ist und drei erwachsene Kinder und zwei Enkel hat.

Der Armee blieb Panknier jedoch immer treu. Als Reservist war er stets auf Abruf eingeplant. Später entstanden erste Kontakte zur zivil-militärischen Zusammenarbeit. "Die Bundeswehr sieht ihren Aufgabenbereich heute nicht nur im militärischen Bereich, sondern bietet auch Hilfeleistungen bei Naturkatastrophen und besonders schweren Unglücksfällen", erklärt Panknier. "In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2007 das Kreisverbindungskommando Stade in Dienst gestellt und ich zu dessen Leiter ernannt."

Mit seinem Abschied aus der Armee hadert Axel Panknier nicht. "Mit 59 ist es an der Zeit zu gehen", sagt er. In Oberstleutnant der Reserve Arne Wriedt hat er einen engagierten Nachfolger gefunden. "Arne und ich arbeiten seit vielen Jahren zusammen und er wird den Job gut machen", ist der scheidende Kommando-Leiter überzeugt.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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