Umfangreiches Wissen abgefragt
"Grünes Abitur" bestanden: 42 neue Jäger im Landkreis Stade
- Die erfolgreichen Jagdschülerinnen und -schüler mit den Spitzen der Kreisjägerschaft
- Foto: KJS Stade
- hochgeladen von Jörg Dammann
Nach Wochen intensiven Lernens und und nervenaufreibenden Prüfungstagen winkt 42 Absolventinnen und Absolventen der Jagdschulen Grote und Thomforde jetzt der Lohn ihrer Mühen: Sie können jetzt ihren Jagdschein beantragen. Die frischgebackenen Waidleute bekamen kürzlich ihre Prüfungszeugnisse und den Jägerbrief überreicht.
Das „Grüne Abitur“ hat es in sich
Die Jägerprüfung wird nicht ohne Grund als "grünes Abitur" bezeichnet. Wer hier besteht, hat mehr als nur Zielgenauigkeit bewiesen. Gefragt sind Wissen und können in gleich drei Bereichen: beim Schießen, in der theoretischen Prüfung sowie beim mündlich-praktischen Teil. Die Themengebiete, die auf dem Stundenplan standen, reichten dabei von Wildbiologie und Jagdbetrieb über Land- und Waldbau bis hin zu Waffenrecht und dem wichtigen Bereich des Natur- und Artenschutzes. Dieses breite Spektrum zeigt: Jagd ist weit mehr als das waidgerechte Erlegen von Tieren.
- Ehrung der Prüfungsbesten (v.li.): Julia Seefried (stellv. Vorsitzende der Jägerschaft), Jens Hariefeld (Vorsitzender der Jägerschaft), Dr. Rik van der Daele, Malte Adebar, Uwe Viebrock, Kreisjägermeister Axel Schuldt
- Foto: KJS Stade
- hochgeladen von Jörg Dammann
Naturverständnis statt Klischees
„Wir freuen uns sehr über den engagierten Zuwachs in unseren Reihen“, sagt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft im Landkreis Stade, Jens Hariefeld. Das Interesse an der Jagdausbildung sei weiterhin groß. "Besonders erfreulich ist, dass sich immer mehr Menschen für die Zusammenhänge in der Natur interessieren und Verantwortung für den Schutz unseres heimischen Wildes und dessen Lebensräume übernehmen wollen“, so Hariefeld.
Immer mehr junge Jäger
Bester dieses Prüfungsjahrgangs ist Malte Adebar, gefolgt von Dr. Rik van der Daele und Uwe Viebrock. Kreisjägermeister Axel Schuldt zeigt sich beeindruckt: „Unsere Prüfungsbesten haben die Messlatte dieses Jahr wieder sehr hochgelegt – eine erstklassige Leistung.“ Zugleich freut sich Schuldt darüber, dass immer mehr Frauen und junge Menschen den Weg zur Jagd finden. Dies sei ein deutliches Zeichen, dass Naturverbundenheit und jagdliches Können in allen Teilen unserer Gesellschaft und auch generationsübergreifend gefragt sind.
Mit dem bestandenen Examen ist der Weg für die neuen Waidleute eröffnet, praktische Erfahrungen in den Revieren der Region sammeln zu können. Dabei geht es nicht nur ums Jagen: Kitzrettung, Biotoppflege und der Schutz der Landschaft Flächen gehören ebenso zu ihren Aufgaben.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
|
| Webseite von Jörg Dammann | |
| Jörg Dammann auf Facebook | |
| Jörg Dammann auf Instagram | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.