25-köpfige Delegation aus Stade war auf dem Internationalen Hansetag vertreten
Russische Gastfreundschaft genossen

Der Stader Infostand mit der Gästeführerin Sabine Herrmann (Mitte) und den beiden deutschsprachigen Studentinnen Evgeniia Iakovleva (li.) und Marina Wtrowa, die als Volonteers aushalfen  Foto: SMTG/Tinnemeyer
  • Der Stader Infostand mit der Gästeführerin Sabine Herrmann (Mitte) und den beiden deutschsprachigen Studentinnen Evgeniia Iakovleva (li.) und Marina Wtrowa, die als Volonteers aushalfen Foto: SMTG/Tinnemeyer
  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Stade/Pskow. Stade darf sich seit ein paar Jahren wieder offiziell Hansestadt nennen. Da ist es selbstverständlich, dass die Schwingestadt kürzlich beim 39. Internationalen Hansetag in der russischen Stadt Pskow mit einer Delegation vertreten war. Die Ausrichterstadt, die im Dreiländereck von Russland, Estland und Lettland liegt, beeindruckte die Teilnehmer durch Weltoffenheit, Gastfreundlichkeit und mit einem grandiosen Bühnenprogramm.

Aus Stade waren neben Vertretern aus Rat und Verwaltung Mitarbeiter der Marketing- und Tourismusgesellschaft sowie Gästeführer nach Pskow gereist. Mit dabei waren auch Mitglieder des Vereins Hansecontor Stade und zwei Jugenddelegierte. Ingesamt war Stade bei diesem Festival mit 25 Personen vertreten. Die Gruppe präsentierte sich mit einem Stand auf dem Hanse-Markt, der stets dicht umlagert war. Reißenden Absatz fand bei den Prospekten vor allem ein Flyer, der auf Russisch über die Hansestädte in Niedersachsen informiert. Stade ist Kommissionsmitglied im Hansebund, vertritt dort alle niedersächsischen Hansestädte und hatte diesen gemeinsamen Flyer initiiert.

An der Großveranstaltung in Pskow nahmen rund 2.000 Delegierte teil. Sie vertraten 89 Hansestädte aus 13 europäischen Ländern. Zudem trafen sich im Rahmen des Festivals Tausende internationale Künstler und Kunsthandwerker sowie erstmals Filmschaffende aus verschiedenen Ländern. Unzählige Einwohner säumten beim Abschlussumzug die Straßen. Hunderttausende Menschen besuchten den Hansetag.

Während die Vertreter aus Verwaltung und Tourismus in Kommissionssitzungen, Delegiertenversammlungen und Arbeitsgruppen an der internationalen Vernetzung der Hansestädte und der Stärkung des touristischen Profils arbeiteten, nahmen die Ratsvertreter an Betriebsbesichtigungen teil und informierten sich über die Entwicklung der regionalen russischen Wirtschaft. Trotz Sprachbarriere hat sich die Stader Delegation in Pskow sehr wohl gefühlt. Das lag vor allem an der Herzlichkeit der russischen Gastgeber.

Für die Jugendlichen wurde auf dem Hansetag ein eigenes Programm angeboten. Die Youth Hansa beschloss in Pskow eine neue Struktur für ihre Arbeit. So sollen regionale Treffen der Jugendlichen aus den Hansestädten ausgerichtet werden. Stade hatte in diesem Jahr mit einem Treffen von Jugendlichen aus niedersächsischen Hansestädten bereits den Anfang gemacht.

• Infos im Internet: www.hanse.org

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