Singer-Songwriter
Thomas Kiekebusch aus Düdenbüttel arbeitet an erstem Album

Lässig und smart: der Musiker Thomas Kiekebusch
  • Lässig und smart: der Musiker Thomas Kiekebusch
  • Foto: Phattharika Spreckels
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Düdenbüttel. Musik liegt Thomas Kiekebusch aus Düdenbüttel (27) im Blut. "In meiner Familie haben immer alle in irgendeiner Form Musik gemacht", meint er. Seit drei Jahren tritt er neben seinem Maschinenbaustudium immer wieder im Landkreis Stade auf.

Nach der Band nun solo auf der Bühne

Zum Gitarrespielen kam Kiekebusch erst mit 15 Jahren, nachdem er in einem Zeltlager bei einem Musik-Workshop den Anstoß erhalten hatte. Erste Bühnenerfahrung sammelte er mit Auftritten seiner Band "FiresideEve". Inzwischen ist er solo auf kleinen Bühnen, in Geschäften oder bei Hochzeiten unterwegs. Auch am plattdeutschen Musikwettbewerb "Plattsounds" hat er teilgenommen. "Allein auf der Bühne zu stehen, ist komplett anders. Wenn du einen Fehler machst, fällt es sofort auf und wird nicht durch die anderen abgefangen", so der Musiker.

Ed Sheeran als Vorbild

Seine Musik bezeichnet der Düdenbütteler als Acoustic-Pop-Rock. Festlegen möchte Kiekebusch sich allerdings nicht, er spielt, was ihm gefällt. Kiekebuschs Musik ist zudem eine Mischung aus Coversongs und selbst geschriebenen Liedern. Dabei ist der berühmte Sänger Ed Sheeran derzeit sein Vorbild: "Der Typ ist einfach genial."

Um ein neues Lied zu schreiben, kann er sich nicht einfach hinsetzen und loslegen, verrät der 27-Jährige. In ganz alltäglichen Situationen findet er seine Inspiration. "Ein Gedanke spinnt sich in meinem Kopf einfach weiter", erklärt Kiekebusch. Das fertige Stück spielt er dann einem Freund vor, der ihm Rückmeldung gibt. Das schönste Kompliment für seine Lieder und Musik sei allerdings das Feedback des Publikums. "Wenn auf einer Hochzeit plötzlich einige anfangen zu weinen, dann weiß ich, dass ich die Menschen auch emotional erreicht habe", so Kiekebusch.

Keine Einnahmen

Sogar an einem eigenen Album arbeitet der Sänger bereits. Allerdings hat ihm das Coronavirus einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn dadurch, dass bis Oktober keine Veranstaltungen und somit keine Auftritte mehr stattfinden, kommen keine Einnahmen mehr rein. Kiekebusch: "Ein Tonstudio zu mieten ist sehr teuer, also kann ich momentan keine Lieder aufnehmen." Die Zeit wird daher jetzt genutzt, um noch mehr Lieder zu schreiben. "Wann es mit dem Album weitergeht, weiß ich zwar nicht, aber es wird hoffentlich noch dieses Jahr fertig."

Derzeit ist der gelernte Kfz-Mechatroniker und Kfz-Meister aber auch ausreichend mit seinem Studium im Maschinenbau beschäftigt. Sobald dies abgeschlossen ist, sieht er sich in dieser Branche. Denn Vollzeitmusiker möchte er eigentlich nicht werden. Käme der Durchbruch in der Musikbranche allerdings, würde er dennoch nicht Nein sagen.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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