Kraft und Ausdauer sind gefragt: Stader Sportjugend richtet "coolen" Parcours-Wettbewerb aus
Sportevent im "Ninja-Style"

Der Parcours wird so aufgebaut, dass er eine Herausforderung an die jungen Sportler darstellt  Fotos: Sportjugend/jd
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  • Der Parcours wird so aufgebaut, dass er eine Herausforderung an die jungen Sportler darstellt Fotos: Sportjugend/jd
  • hochgeladen von Jörg Dammann

jd. Stade. Entlanghangeln statt abhängen: Mit einem spannenden Sportevent will die Sportjugend (SpoJu) Niedersachsen junge Menschen vom Sofa weglocken. Bei einem Wettkampf im Stil der Fernsehshow "Ninja Warrior" werden die "SpoJu Champions" ermittelt. Einer der landesweit elf Austragungsorte ist Stade. Am Samstag, 25. Mai, können die sportlichen Nachwuchs-Helden in der Sporthalle der IGS beweisen, was in ihnen steckt. Organisiert wird das sportliche Spektakel von Alina Brandt. Die 19-Jährige, die ihren Freiwilligendienst beim Kreissportbund (KSB) absolviert, verspricht den Teilnehmern: "Das wird eine coole Sache."

Wie beim Original auf der Mattscheibe gilt es einen Parcours in möglichst kurzer Zeit zu bezwingen. Die aufgebauten Hindernisse haben es aber in sich. Neben Kraft und Ausdauer sind vor allem Geschicklichkeit und nicht zuletzt Schnelligkeit gefordert.

Angelehnt an die Gameshow starten die Teilnehmer mit dem sogenannten "Fünfersprung". Statt schwingenden Schaumstoffplattformen kommen aber Kästen zum Einsatz, wie sie jeder aus dem Turnunterricht kennt. "Wir nutzen ausschließlich die Gerätschaften, die in einer Sporthalle ohnehin zur Verfügung stehen", sagt KSB-Referentin Isabell Bast, die Alina bei dem Projekt unterstützt. So werden einfach große Turnmatten unter die Kästen gelegt, um beim Fünfersprung den Wackeleffekt zu erzeugen.

Auch wenn die Hindernisse nicht so klangvolle Namen aus dem Fernsehen wie Dachwippe, Hangelträger oder Tonnensprung tragen, stellen sie für die Teilnehmer eine hammerharte Herausforderung dar. Alina hat sich gemeinsam mit Hendrik Lukas vom VfL Stade sich einiges einfallen lassen, um die einzelnen Stationen so interessant wie möglich zu gestalten. Da werden Sitzbänke in Seile gehängt oder Matten und Kästen zu einer Wand aufgetürmt. Den legendären "Mount Midoriyama" aus der RTL-Show wird es zwar nicht geben, doch kraxeln, klammern und klettern ist schon angesagt, wenn man bei diesem Wettbewerb im "Ninja-Style" mithalten will.

Alina hofft, dass sich die IGS-Sporthalle in eine Arena verwandelt und ein möglichst großes Publikum die Sportler anfeuert. Bei allem Ehrgeiz soll aber der Spaß im Vordergrund stehen. Schließlich wird nicht wie bei RTL verbissen um eine sechsstellige Siegprämie gekämpft. "Der Parcours ist so ausgelegt, dass ihn jeder halbwegs sportliche Mensch schaffen kann", sagt Isabell Bast. Wer allerdings immer wieder an einem Hindernis scheitert, muss sich nicht quälen und kann stattdessen auch eine Strafrunde laufen.

Einige Hindernisse haben die zwei Frauen auch bewusst entschärft, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. "Wir wollen vermeiden, dass manche Teilnehmer einfach durchjagen, ohne das Risiko im Blick zu haben", sagen die beiden. Und wer doch einmal ins Straucheln gerät, plumpst auf eine weiche Matte. Auch das unterscheidet den SpoJu-Wettbewerb vom Original: Dort landen die Matadoren im Wasser, wenn sie an einem Hindernis abrutschen. "Das können wir natürlich nicht nachbauen", sagt Alina.

"SpoJu Champions"
Samstag, 25. Mai
von 10 bis 17 Uhr
Sporthalle der IGS Stade
Am Hohen Felde 40

Infos und Anmeldung: bit.ly/SpoJu Stade

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Wer mitmachen will, sollte sich beeilen: Die Teilnehmerzahl ist aus organisatorischen Gründen begrenzt. Ein Team besteht aus drei bis fünf Personen. einzelne Teilnehmer werden einem Team zugeordnet. Der Wettkampf wird in zwei Altersklassen ausgerichtet: Es treten einmal die 14- bis 17-Jährigen an und in der Gruppe für die Älteren sind alle von 18 bis 27 Jahre zugelassen. Hinsichtlich des Mindestalters gelten alle aus dem Geburtsjahrgang 2005 als 14.

Ermittelt werden bei dem Wettkampf das jeweils beste Team der Altersklasse sowie die besten männlichen und weibliche Teilnehmer. Die Sieger dürfen beim niedersachsenweiten Finale am 16. Juni in Wilhelmshaven antreten. Anreise und Unterkunft werden bezahlt. Die Veranstaltung in Stade wird vom Kreisjugendring und dem VfL Stade unterstützt.

Wer mehr wissen will, kann sich direkt an Alina Brandt wenden:  04141 - 6704331,
E-Mail: fwd@ksb-stade.de

Der Parcours wird so aufgebaut, dass er eine Herausforderung an die jungen Sportler darstellt  Fotos: Sportjugend/jd
Alina Brandt (li.) und Isabell Bast stellen das Plakat für die Veranstaltung vor

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