thl. Stelle. Der Rat der Gemeinde Stelle hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Weg für einen Bestattungswald auf dem gemeindeeigenen Friedhof in Ashausen freigemacht und die dafür notwendige Änderung des Bebauungsplanes „Am Alten Kiesturm" beschlossen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, soll der zukünftige Bestattungswald eine Fläche von ca. 17.800 Quadratmetern bekommen, davon sind ca. 12.500 Quadratmeter Netto-Nutzfläche. Anlass der Planung war der Wunsch der Friedhofsverwaltung, neben der klassischen Bestattungsmöglichkeit die zeitgemäße Form der Waldbestattung anzubieten.
CDU-Ratsfrau Anke Ghina unterstrich die "Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung". Und SPD-Fraktionschef Bernd Henke regte an, den Parkplatz des Friedhofes zeitnah zu vergrößern, da dieser sowieso schon stark frequentiert sei.
Die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Darin festgeschrieben wurde, dass die Gemeinde prüfen soll, ob die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf der K22 ab Kieselshöh umsetzbar ist.
"Nur" mehrheitlich wurde dagegen dem Antrag von CDU-Ratsfrau Simone Schmidt zugestimmt. Sie hatte gefordert, dass Steller Bürger für die Neuanpflanzung von ökologisch wertvollen Bäumen, Sträuchern und Hecken einen Förderantrag bei der Gemeinde stellen können, um so einen Teil der Kosten erstattet zu bekommen. Kurios: Die Grünen, die diesmal nur durch Helga Schenk vertreten waren, stimmten gegen den Antrag.
Schenk war es auch, die zu Beginn der Sitzung versucht hatte, die Ratssitzung zu kippen. "Es gibt keine dringlichen Punkte zu entscheiden. Man hätte die Sitzung auch in den Sommer schieben können", führte sie aus, stand aber mit ihrer Meinung alleine da.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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