Gemeinderat Stelle erlässt Veränderungssperre

Robert Isernhagen (li.) und Ratsvorsitzender Manfred Schukat (re.)
begrüßten "Rückkehrer" Alexander Luther (BIGS) im Gemeinderat Foto: thl
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    begrüßten "Rückkehrer" Alexander Luther (BIGS) im Gemeinderat Foto: thl
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Gremium will Entwicklung Ashausens steuern / Mandatswechsel bei der BIGS

thl. Stelle. Alexander Luther ist das neue Gesicht für die BIGS im Steller Gemeinderat. Der 50-jährige Außendienstler der Berufsgenossenschaft beerbt die bisherige Fraktionsvorsitzende Marina Lemmermann, die ihr Mandat "vorrangig aus gesundheitlichen Gründen" zurückgab. Luther, der bereits von 2006 bis 2011 im Gemeinderat saß, ist eigentlich nur dritter Nachrücker. Doch die beiden auf der Liste vor ihm stehenden - BIGS-Gründer Dieter Lemmermann und Stephan Kunkel - hatten die Übernahme des Mandates ausgeschlagen.
Durch den Mandatswechsel wird Sandra Müller Fraktionsvorsitzende der BIGS und erhält auch einen Sitz im Verwaltungsausschuss. Alexander Luther ist dort ihr zweiter Vertreter. Zudem sitzt "der Neue" im Jugend-, im Finanz- und im Kulturausschuss sowie im AWO-Beirat.
Hauptthema des Gemeinderates war der Erlass einer Veränderungssperre für den in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan "Schulweg" in Ashausen. Kern des Planes ist ein rund 1,7 Hektar großes Areal im Bereich Büllhorner Weg/Schulweg, das vom im Ort ansässigen Sufi-Orden gekauft wurde. Der neue Eigentümer möchte auf dem Grundstück eine Wohnbebauung verwirklichen, die vorrangig für Mitglieder des Ordens sein soll. Die Gemeinde möchte für den Bereich eine "geordnete gemeindliche Planung" sicherstellen. Grund ist u.a. auch die verkehrliche Entwicklung, denn das neue Plangebiet liegt genau gegenüber des Areals, auf dem ein Nahversorger und Seniorenwohnungen entstehen sollen (das WOCHENBLATT berichtete).
Mit vier Enthaltungen hat der Rat schließlich den Erlass der Veränderungssperre für die Dauer von zwei Jahren beschlossen. Bürgermeister Robert Isernhagen wies auf Nachfrage darauf hin, dass von der Sperre abgesehen werden könne, wenn sich Gemeinde und Eigentümer über eine Entwicklung für das Gebiet einig seien.
Im Bericht des Bürgermeisters wies Isernhagen darauf hin, dass die Kita-Übergangslösung am Bardenweg ihren Betrieb im November aufnehmen kann. Insgesamt 50 Kinder sollen darin in einer Elementar- und einer altersübergreifenden Gruppe untergebracht werden. Die Kosten für die Lösung betragen rund 627.000 Euro.
Die neuen Fahrradboxen am Steller Bahnhof sollen ab Dezember nutzbar sein.
Für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Aldi-Zentrallager" rechnet Isernhagen frühestens Ende dieses Jahres mit einer Vorlage für den zuständigen Ausschuss. Derzeit würde noch der Abwägungsprozess laufen, so Isernhagen, der dann aber auch eine Empfehlung erwartet, ob der Bebauungsplan umgesetzt werden soll.

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