Strafanzeige gegen die Gemeinde Stelle

Im Kreuzfeuer der Kritik:
CDU-Fraktionsvorsitzender
Wolfgang Spaude   Foto: thl
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    Wolfgang Spaude Foto: thl
  • hochgeladen von Thomas Lipinski
Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

SPD verteidigt Entscheidung pro Aldi / Bürger sind immer noch aufgebracht / CDU-Chef wird zum Hass-Objekt

thl. Stelle. Auch eine Woche nach der Ratssitzung, in der die Ansiedlung des Aldi-Zentrallagers im Gewerbegebiet Fachenfelde-Süd mehrheitlich beschlossen wurde (das WOCHENBLATT berichtete), ist in der Gemeinde bezüglich der Entscheidung noch immer "Feuer unterm Dach".
Während die SPD-Fraktion die Entscheidung pro Aldi begrüßt und sich beim Ratsvorsitzenden Peter Ziegler (Gruppe Ziegler/FDP) bedankt, weil er "mit großer Ruhe und Umsicht die teils hochemotionale Sitzung geleitet hat", können die sogenannten Aldi-Gegner nicht mit dem Votum für die Ansiedlung leben.
"Nach der Sitzung stellte sich bei mir kurzfristig ein Gefühl der Ohnmacht ein", sagt Ilka Johannesson und geht dabei vor allem mit dem CDU-Vorsitzenden Wolfgang Spaude ins Gericht, der in der Sitzung die Aldi-Gegner für deren Verhalten - wie man in Bayern sagen würde - abgewatscht hatte. "Auf das Unflätigste hat sich Herr Spaude über die Umweltschützer ausgelassen. Von einer respektvollen Sitzung, wie sie so oft von dem Vorsitzenden Peter Ziegler ausgerufen wurde, kann hier keine Rede sein." Wenn in der Demokratie die so begrüßten Widersprüchen nicht akzeptiert, Einwände nicht gehört oder mit Verweisen auf Fachabteilungen abgetan werden oder man sich gelangweilt zeigt, bereits mehrfach auf kritische Fragen eingegangen zu sein, und auf der anderen Seite Hasstiraden und niederträchtige Beschimpfungen eines CDU-Fraktionsvorsitzenden ertragen werden müssen, dann bleibe - wie von Spaude vorgetragen - "der zivile Anstand tatsächlich auf der Strecke".
Noch einen obendrauf setzt Holger Darjus aus Seevetal, aufgrund dessen Verhalten in der Sitzung - wie berichtet - ein Polizeieinsatz ausgelöst wurde. "Was von den meisten Ratsmitgliedern als Triumph gefeiert wird, ist meines Erachtens die erbärmlichste und schädlichste Entscheidung, die jemals in der Gemeinde Stelle getroffen wurde. Es ist mehr als beschämend, dass die Bedenken der Anwohner und anderer Kritiker dieses Vorhabens trotz der jahrelang anhaltenden Proteste nicht beachtet wurden", sagt er. "Hinzu kommt, dass Wolfgang Spaude sich auf dieser Ratssitzung nicht beherrschen konnte und in seiner penibel ausgearbeiteten Rede nochmals alles rausgeholt hat, um seine politischen Gegner zu diskreditieren, lächerlich zu machen und zu beschimpfen."
"Abgesehen von dieser beschämenden Rede, die so unerträglich war, dass mir übel wurde und ich den Saal verlassen musste, war die diese Sitzung in vielen weiteren Belangen eine Frechheit", so Darjus weiter.
"Auch wenn sich die Ratsmitglieder selbst vom Vorwurf der Korruption freisprechen, bleibt dieser Verdacht weiterhin bestehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass diese Sitzung trotz eines verschärften Corona-Lockdowns, aber ohne die Not, terminliche Fristen wahren zu müssen, öffentlich abgehalten wurde?" Dabei seien ihm gleich mehrere Verstöße gegen die Corona-Regeln aufgefallen. Deswegen habe er mittlerweile Strafanzeige gegen die Gemeinde erstattet.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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