Hamburger Wasserwerke

Beiträge zum Thema Hamburger Wasserwerke

Politik
Der Radenbach am Zufluss Wilseder Bach Foto: Hamburg Wasser

Hamburg Wasser widerspricht Interessengemeinschaft Grundwasserschutz: "Förderung legt keine Gewässer trocken"

(bim). "Die Trinkwasserförderung legt keine Gewässer trocken", erklärt jetzt Hamburg Wasser. Anlässlich der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) hatte Vorsitzender Karl-Hermann Ott berichtet, dass der Oberlauf des Radenbachs zwischen Undeloh und Sudermühlen seit einiger Zeit trocken gefallen sei und die IGN wegen der "flächendeckenden Grundwasserabsenkung der HWW einen dauerhaften und irreparablen Gewässerschaden" am Radenbach befürchtet (das...

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  • 18.07.17
Politik
Der Vorstand der IGN (v. li.): Pressesprecher Gerhard Schierhorn, Vorsitzender Karl-Hermann Ott, stv. Vorsitzender Wolfgang Kröger und Kassenführer Klaus-Detlef Kröger

Grundwasserförderung aus der Nordheide: IGN bereitet sich auf Klage gegen Genehmigungsbescheid vor

bim. Wörme. Die Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) blickte jetzt in ihrer Mitgliederversammlung auf dem Hof Kröger in Handeloh-Wörme auf ein durchwachsenes Jahr zurück und steckte Ziele für das kommende Jahr ab. Der Erörterungstermin zum Antrag der Hamburger Wasserwerke (HWW) auf Förderung von 18,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr im April 2016 in der Winsener Stadhalle sei sehr gut verlaufen. Gerhard Schierhorn von der IGN und der beauftragte Rechtsanwalt Konrad Asemissen...

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  • 07.07.17
Politik
„Der Landkreis schlägt eine gehobene Erlaubnis vor“, so Kreisrätin Monika Scherf
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Landkreis Harburg favorisiert "gehobene Erlaubnis" bei Grundwasserförderung durch die Hamburger Wasserwerke

bim. Winsen. Die Diskussion um die Heidewasserförderung geht in die nächste Runde. Die jetzige Beratung der Einwendungen im Kreis-Umweltausschuss nannte Kreisrätin Monika Scherf - nach dem Erörterungstermin im April - einen zweiten Meilenstein im Rahmen des wasserrechtlichen Zulassungverfahrens bei der Grundwasserentnahme aus der Nordheide durch die Hamburger Wasserwerke (HWW). Denn jetzt gehe es in die vertiefte Diskussion. Wie mehrfach berichtet, haben die HWW eine Bewilligung für eine...

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  • 10.06.16
Panorama
BUND-Gewässerexperte Holger Mayer: "Die Hamburger Wasserwerke lassen erneut die notwendige Sorgfalt hinsichtlich einer Auswirkungsuntersuchung vermissen"

Naturschützer fordern, den Hamburger Wasserwerken die Wasserfördererlaubnis in der Nordheide teilweise zu entziehen

(bim). Die Mitglieder des Arbeitskreises der Naturschutzverbände im Landkreis Harburg fordern den Landkreis auf, die vorliegende Übergangserlaubnis für die Hamburger Wasserwerke (HWW) zur Grundwasserförderung zu überprüfen und für die Restzeit des aktuellen Genehmigungsverfahrens den HWW die Erlaubnis der Förderung durch vier Brunnen im Nahbereich des Weseler Baches und des Weseler Moorbaches zu entziehen. Ebenso müsse die erlaubte Gesamtfördermenge um die bisher durch diese Brunnen geförderte...

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  • 05.02.16
Panorama
Bürgermeister, Anwalt und Vertreter des Prüfbüros (v. li.): Meike Moog-Steffens (Stadt Schneverdingen), Dr. Ing. Saskia Oldenburg (Industrieberatung Umwelt, Wistedt), Andreas Ristau (Bauamtsleiter, SG Salzhausen), Claus Bohling (Industrieberatung Umwelt, Wistedt), Olaf Muus (SG Hanstedt), Dr. Konrad Asemissen (Kanzlei Dombert Rechtsanwälte), Sabine Schlüter (Gemeinde Bispingen),  Dr. Peter Dörsam (SG Tostedt), Thomas Burmester (Fachbereichsleiter Bauen, SG Jesteburg), Marc Wedemann (Bauamt, SG Salzhausen)

Nach Prüfung der Unterlagen der Hamburger Wasserwerke durch Fachleute erklären Kommunen: "Antrag ist nicht genehmigungsfähig"

(bim). Die Samtgemeinden Jesteburg, Salzhausen, Tostedt und Hanstedt, die Gemeinden Bispingen und Seevetal sowie die Stadt Schneverdingen sehen grundsätzlich den Bedarf der Hamburger Wasserwerke (HWW), weiter Grundwasser für die Stadt Hamburg in der Nordheide zu fördern. Allerdings erachten sie den vorgelegten Bewilligungsantrag auf jährlich 18,4 Millionen Kubikmeter mit einer Laufzeit von 30 Jahren in dieser Form als nicht genehmigungsfähig. Das hat die Prüfung des von den Kommunen...

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  • 30.12.15
Panorama
Informierten über den Antrag: Dr. Jörg Großmann (li.) und Hilger Schmedding
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Hamburger Wasserwerke auf "Promo-Tour" für die Heidewasserförderung

bim. Egestorf. Der Antrag der Hamburger Wasserwerke (HWW) auf Förderung von jährlich durchschnittlich 16,1 Millionen Kubikmeter Grundwasser aus der Nordheide über einen Zeitraum von 30 Jahren liegt dem Landkreis Harburg seit einigen Wochen vor. Dagegen hagelte es bereits Kritik von der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) und von Umweltschutzorganisationen. Selbst der Landkreis hat Bedenken bei der Dauer der Laufzeit. Um die Akzeptanz des Antrags bei den Nordheidjern zu...

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  • 11.12.15
Politik

Heidewasserförderung: Die Frist für Einwendungen wird bis Mai 2016 verlängert

(bim). Die Frist für Einwendungen zur Grundwasserförderung durch die Hamburger Wasserwerke (HWW) wird bis Mai 2016 verlängert. Hintergrund ist ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland, das deutschlandweit zu einer geänderten Rechtslage und damit auch zu einem geänderten Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Grundwasserförderung in der Nordheide führt. Der EuGH hat entschieden, dass...

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  • 30.10.15
Politik
Das Kulturdenkmal "Alte Hanstedter Badeanstalt" an der Lindenallee. Wurden die starken Wasserabsenkungen in diesem und im vergangenen  Jahr durch den Klima-Einfluss oder die Wasserwerke verursacht? Das gilt es laut IGN im Verfahren zu klären

Antrag auf Wasserförderung aus der Nordheide stößt auf Kritik

(bim). Die Förderung einer Durchschnittsmenge von 16,1 und einer Höchstmenge von 18,4 Millionen Kubikmetern Grundwasser jährlich über einen Zeitraum von 30 Jahren - das haben, wie berichtet, die Hamburger Wasserwerke (HWW) beim Landkreis Harburg beantragt. Bürger und Organisationen haben bis zum 2. Dezember Zeit, Einsprüche vorzubringen. Diese Frist ist zu kurz, meint die Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN). Da der Wasserrechtsantrag 17 (!) Ordner umfasst und die HWW...

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  • 20.10.15
Politik

Antragsunterlagen zur Heidewasserförderung liegen in den Rathäusern aus

(bim). Einen neuen Antrag auf Förderung von Grundwasser aus der Nordheide haben die Hamburger Wasserwerke (HWW) vorgelegt. Das Unternehmen möchte demnach über einen Zeitraum von 30 Jahren 18,4 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich aus den Brunnen der Fassungen Nordheide Ost und West sowie Schierhorn fördern. Die Antragsunterlagen liegen in der Zeit vom 19. Oktober bis einschließlich 18. November im Winsener Kreishaus sowie in folgenden Rathäusern im Landkreis Harburg aus: Buchholz, Hanstedt,...

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  • 10.10.15
Politik

Verzögert die Landesregierung das Verwaltungsabkommen in Sachen Heidewasser?

bim. Winsen. "Verschwendet die rot-grüne Landesregierung unnötig Zeit, um eine Einigung mit Hamburg über das Verwaltungsabkommen in Sachen Heidewasser zu erzielen?" Das fragt der Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock. Ende April vergangenen Jahres habe die Landesregierung zuletzt über den Sachstand zum Heidewasser berichtet. Damals sei das Umweltministerium davon ausgegangen, bis zum Herbst 2014 die noch offenen Punkte der Verwaltungsvereinbarung abschließend zu verhandeln. Was ist aber...

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  • 29.06.15
Politik
Ruth Alpers, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Harburger Kreistag

Heidewasser: Hamburg will Fördermenge erhöhen

(kb). Der Antrag der Hamburger Wasserwerke, die Trinkwasserförderung aus der Nordheide fortzusetzen, wird demnächst in seiner Endfassung eingereicht und nach der Sommerpause öffentlich ausgelegt. Die noch erforderlichen Ergänzungen und Präzisierungen wurden am Dienstag in einem klärenden Gespräch zwischen dem Landkreis und den Hamburger Wasserwerken vereinbart. Nach der Einreichung beginnt die Phase der öffentlichen Beteiligung, bei der Bürger, Verbände und kommunale Gebietskörperschaften ihre...

  • Seevetal
  • 23.05.15
Panorama
Vor dem Vortrag (v. li.): Dr. Jörg Grossmann, Horst Günter Jagau und Dr. Hermann Kukowski

"Beeinträchtigungen gering halten": Vertreter der Hamburger Wasserwerke erörterten in Garlstorf Heidewasser-Förderpläne

ce. Garlstorf. "Oberstes Ziel ist es, die Natur und ihre schützenswerten Güter durch unseren Eingriff so wenig wie möglich zu beeinträchtigen." Das betonten Dr. Jörg Grossmann und Dr. Hermann Kukowski von den Hamburger Wasserwerken (HWW), als sie jetzt bei einem Infoabend in Garlstorf vor zahlreichen Interessierten ihre Heidewasser-Förderpläne erörterten. Eingeladen hatten Bürgermeister Horst Günter Jagau und die Gemeinde. Wie berichtet, wollen die HWW künftig durchschnittlich 16,1 Millionen...

  • Salzhausen
  • 16.01.15
Panorama
Erörterte die Pläne im Umweltausschuss des Kreises: Dr. Jörg Grossmann von den Hamburger Wasserwerken
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Wieviel Wasser für Hamburg? Wasserwerke der Hansestadt wollen maximal 18,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr aus der Nordheide fördern

ce. Salzhausen/Winsen. Die Hamburger Wasserwerke (HWW) wollen über einen Zeitraum von 30 Jahren Grundwasser aus der Nordheide fördern. Dabei soll die Fördermenge dauerhaft auf durchschnittlich 16,1 Millionen Kubikmeter pro Jahr begrenzt werden. Das ist der Tenor des Vorhabens, das Dr. Jörg Grossmann von den HWW gemeinsam mit anderen Fachleuten dem Umweltausschuss des Landkreises Harburg jetzt in einer Sondersitzung in Salzhausen vorstellte. Derzeit fördern die HWW noch auf der Grundlage einer...

  • Winsen
  • 02.12.14
Politik
Dr. Jörg Grossmann

Bewilligung für Heidewasser-Förderung durch die Hamburger Wasserwerke?

ce. Salzhausen. Der wasserrechtliche Zulassungsantrag der Hamburger Wasserwerke (HWW) zur Förderung von Grundwasser auf der Nordheide stand am Donnerstag zur Debatte bei einer Sondersitzung des Umweltausschusses des Landkreises Harburg in Salzhausen. HWW-Abteilungsleiter Dr. Jörg Grossmann erklärte, dass Unternehmen beantrage beim Kreis zur geplanten Förderung von künftig durchschnittlich 16,1 Millionen Kubikmeter jährlich (statt bisher 15,7 Millionen) über einen Zeitraum von 30 Jahren eine...

  • Salzhausen
  • 28.11.14
Politik

Landtag stellt Weichen für Grundwasserförderung in der Nordheide

(bim/nw). Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Umweltausschuss des Landtages entscheidende Weichen für die künftige Grundwasserförderung Hamburgs in der Nordheide gestellt. Die maximale durchschnittliche Fördermenge soll auf jährlich 16,1 Millionen Kubikmeter festgeschrieben werden. Ein großer Fortschritt ist nach Meinung der Grünen vor allem die gutachterliche Überprüfung der Grundwasserförderung nach jeweils zehn Jahren. „Wenn sich dabei herausstellt, dass sich entweder die...

  • Tostedt
  • 05.12.13
Politik
Die Este: So voll ist der Fluss nur nach Starkregen. Insgesamt. so der BUND, habe sich die Wassermenge der Heideflüsse reduziert, weil weniger Quellwasser zur Verfügung stehe
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Den Heideflüssen geht das Wasser aus

BUND fordert: Folgeschäden durch Grundwasserförderung durch die Hamburger Wasserwerke müssen minimiert werden / Staatsvertrag zwischen Niedersachsen und Hamburg soll dem Rechnung tragen (rs). Für den geplanten Staatsvertrag zwischen Niedersachsen und Hamburg zur Grundwasserförderung in der Heide fordert der BUND zusätzliche Maßnahmen zur Vorbeugung von Gewässerschäden. Es reiche nicht, so die Umweltschutzorganisation, in einem neuen Heidewasserfonds die Regulierung bereits aufgetretener Schäden...

  • Buchholz
  • 18.10.13
Politik

Zwei neue Wasserschutzgebiete?

Kreistagsgruppe Grüne/Linke stellt Antrag für Wasserwerke Nordheide und Schierhorn rs.Hanstedt.Die sofortige Einrichtung von Wasserschutzgebieten für die Wasserwerke Nordheide (neben dem Wildpark Lüneburger Heide) und Schierhorn fordert die Kreistagsgruppe Grüne/Linke. Es sei nicht zu verstehen, dass es für die anderen Trinkwasser-Fördergebiete im Landkreis Harburg wie Moisburg, Elstorf, Woxdorf, Ashausen Garstedt und Maschen derartige Schutzzonen gebe, für die Werke Nordheide und Schierhorn...

  • Buchholz
  • 29.05.13
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