Metropolregion
Gemeinsam handeln bei Siedlungsentwicklung, Mobilität und Naturräumen
- Vertreter der Metropolregion stellten ihre Handlungsstrategie und erste Maßnahmen für den "Hamburger Verflechtungsraum" vor
- Foto: Nina Dohrmann
- hochgeladen von Bianca Marquardt
Unter dem Titel "RegioStrat" will das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Regionen mit dem gleichnamigen Programm bei der Entwicklung strategischer Regionalentwicklungskonzepte stärken. Im Zuge dessen wird auch eine Handlungsstrategie für den "Hamburger Verflechtungsraum" erarbeitet. Ziel ist es, die funktionalen Verflechtungen zwischen der Stadt Hamburg und den umliegenden (Land-)Kreisen stärker zu berücksichtigen und die gemeinsame Handlungsfähigkeit zu erhöhen.
Die Stadt Hamburg, die Landkreise Stade, Harburg und Lüneburg sowie die Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg gestalten so gemeinsam ihre zukünftige Entwicklung.
In enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Hamburger Verflechtungsraum" und der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen führt die Metropolregion Hamburg damit formelle und informelle Planungen aus der Region zusammen und benennt Themen, bei denen Hamburg und die genannten Landkreise künftig enger kooperieren wollen. Basis ist das Anfang 2024 beschlossene "Räumliche Leitbild der Metropolregion Hamburg", das Potenziale in den Bereichen Urbanität, Innovation, Erreichbarkeit und Vernetzung ausweist und eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, Landes- und Regionalplanung sowie der Wirtschaft empfiehlt.
Maßnahmen für die Umsetzung
Aus der Handlungsstrategie sind bereits erste Maßnahmen und Projekte hervorgegangen: Entlang der Bundesstraße B73 sollen beispielsweise Achsen vom Hamburger Bezirk Harburg über die Gemeinde Neu Wulmstorf in die Region gemeinsam weiterentwickelt werden. Aufbauend auf dem Hamburger Masterplan Magistralen ist dies eine Zukunftsvision für die Entwicklung von lebendigen, vielfältigen und zukunftsfähigen regionalen Achsen mit zentralen Funktionen für Städtebau, Mobilität, öffentlichen Raum und Stadtklima.
An Mobilitätsstationen, die sich an bestehenden HVV-Switch-Punkten orientieren, sollen auch im Umland Carsharing, Leihräder und weitere Angebote mit dem Nahverkehr verknüpft werden. Die Stadt Geesthacht und die Samtgemeinde Elbmarsch erstellen zur besseren Planung eine gemeinsame digitale Radwegenetzkarte, die den vorhandenen Radverkehr sowie Lücken im Netz erfasst. Zudem sollen die Regionalparks in der Metropolregion Hamburg gemeinsam weiterentwickelt werden und ein Biotopverbund Nordheide entstehen.
Weitere Informationen zum "Handlungsstrategie für den Hamburger Verflechtungsraum" gibt es hier
Redakteur:Bianca Marquardt aus Tostedt |
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