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Die Unwettersaison schreitet voran — So schützen Sie Haus und Auto

(Foto: unsplash.com/max-larochelle)
Bereits im Juli kam es im Landkreis Stade durch Unwetter zu heftigen Überschwemmungen und entwurzelten Bäumen. Die besonderen klimatischen Verhältnisse des Jahres veranlassten Meteorologen dazu, die Bürgerinnen und Bürger vor der Gefahr von heftigen Gewittern zu warnen. Besonders Hagelschauer könnten dabei für die Besitzer eines Autos oder Eigenheims zum Problem werden.
Entscheidend ist die Unterbringung

Tatsächlich müssen Hagelkörner keine besondere Größe erreichen, um zur Gefahr für den Menschen zu werden. Bereits mit der Größe eines Tischtennisballs können sie schwere Kopfverletzungen verursachen. Doch wer sich in den eigenen vier Wänden in Sicherheit brachte, muss weiterhin um das Eigentum fürchten. In den vergangenen Jahren verursachten schwere Gewitter, wie beispielsweise im Jahr 2013, erhebliche Schäden. So sind zum Beispiel Hausfassaden oder Jalousien betroffen, die dem Hagel direkt ausgesetzt sind.

Auch am Auto können in einem solchen Fall schnell Schäden in vierstelliger Höhe entstehen. Viele Menschen entscheiden sich aus diesem Grund dafür, ihren Wagen zumindest durch ein Carport zu schützen. Schiebetore können dann mittels starker Magneten sicher geschlossen werden, wie sie hier im Online Shop zu finden sind. Dort findet sich auch ein Blogartikel zur fachgerechten Sicherung des Schiebetors. Andere verfügen über eine gemauerte Garage, in welcher der Hagel dem Wagen ohnehin nichts anhaben kann.

Wann zahlt die Versicherung?

Binnen weniger Minuten ist es während eines Hagelschauers möglich, einige tausend Euro zu verlieren. Viele Menschen entscheiden sich aus diesem Grund für eine entsprechende Police. Doch wann springt nun die Versicherung ein, um die durch den heftigen Niederschlag entstandenen Schaden zu bezahlen? Die Wohngebäudeversicherung ist bereits für niedrige zweistellige Beträge pro Monat zu haben und schließt in vielen Fällen den Hagelschaden mit ein. Durch eine Selbstbeteiligung haben Hausbesitzer zudem die Gelegenheit, einen positiven Einfluss auf die Kosten zu nehmen.

Das Auto kann wiederum nicht allein durch die Haftpflichtversicherung geschützt werden. Stattdessen ist zumindest eine Teilkasko-Versicherung notwendig, um für entsprechenden Schutz zu sorgen. Dabei bleibt eine Selbstbeteiligung bestehen. Wer den beschädigten Wagen einem Gutachter vorführt, erhält einige Zeit später dessen Einschätzung des Schadens. Nun kann entweder die Reparatur in Anspruch genommen werden oder aber das finanzielle Angebot einer Gutschrift durch die Versicherung. Wer sich jedoch für den letzteren Weg entscheidet, vermindert seine Absicherung bei zukünftigen Hagelschäden deutlich. Nach der Meinung vieler Experten lohnt es sich aus diesem Grund nur bei in die Jahre gekommenen Fahrzeugen, diese Option ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Geringeres Risiko ab Ende September

Tatsächlich lässt sich in Deutschland in den vergangenen Jahren bereits ein höheres Risiko für Hagelschäden feststellen. So wurden den größten Versicherungen im Land zuletzt deutlich mehr Fälle gemeldet. Etwa Anfang Juni setzt in jedem Jahr die Häufung der Gewitter ein, die auch Hagelschauer mit sich bringen können. Dieses hohe Risiko, aufgrund dessen viele Menschen über eine zusätzliche Absicherung ihres Hab und Guts nachdenken, hält fast vier Monate an. Bis Ende September fällt es dann wieder deutlich ab.

Aufgrund des Klimawandels werden heftige Unwetter in den kommenden Jahren in ganz Deutschland zunehmen, so die Meinung der Experten. In welchem Umfang dies geschehen wird, ist bis zu diesem Zeitpunkt jedoch reine Spekulation. Auch die Versicherer scheinen schon auf diese Entwicklung aufmerksam geworden zu sein, denn sie fließt zu weiten Teilen in ihre Kalkulationen ein. So werden in der nächsten Zeit auch die Prämien entsprechender Versicherungen steigen, die im Notfall für den entstandenen Schaden einstehen sollen, um ihn von den betroffenen Privatpersonen im Land abwenden zu können.