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Von Alpakawolle bis Zirbenholz - Naturmaterialien für einen gesünderen Schlaf

(Foto: unsplash.com/hutomo-abrianto-576212)
Schlaf war schon immer die beste Medizin und doch zeigt der DAK-Gesundheitsreport 2017 eines ganz deutlich: Wir schlafen zu wenig und zu schlecht. 80 % der Arbeitnehmer gaben an, zeitweise oder dauerhaft unter Schlafproblemen zu leiden. Statt Schlaftabletten kann das richtige Schlafzimmer-Setup mit Naturmaterialien zu besserem Schlaf beitragen.

Schlaflos durch die Nacht – Gründe für schlechten Schlaf

Die Gründe, weshalb immer mehr Menschen nachts nur wenig Schlaf finden, sind vielfältig. Stress in der Arbeit führt dazu, dass es auch am Abend schwierig wird, abzuschalten und Ruhe zu finden. Hinzu kommen in unsicheren Zeiten Sorgen über die eigene und die Zukunft der Familie.

Eng verbunden ist schlechter Schlaf auch mit dem Gefühl, dauerhaft erreichbar sein zu müssen. Selbst im Bett wird das Smartphone nicht ausgeschaltet und sogar die Fernsehnachrichten bahnen sich ihren Weg in die Träume. Das blaue Licht der Bildschirme senkt den Melatoninspiegel und der Schlaf stellt sich einfach nicht ein.

Weitere äußere Faktoren, die eine Rolle spielen können, sind Lärm und Licht, aber auch Schmerzen, die den Schlaf rauben. Wer den ganzen Tag sitzt, leidet nicht selten unter Rückenschmerzen. Eine schlechte oder durchgelegene Matratze verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Es wird also höchste Zeit etwas zu ändern.

Das Bett als Grundgerüst für guten Schlaf

Betten aus Massivholz sind die Grundlage für entspannten Schlaf. Sie überzeugen nicht nur optisch durch ihr elegantes und zeitloses Design, sondern verändern das gesamte Raumklimanachhaltig, denn das Holz atmet und reguliert die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Außerdem erinnert der erdige Geruch an Waldspaziergänge.

Betten ohne Metall leiten zudem elektromagnetische Strahlung nicht weiter, so wird das empfindliche Gleichgewicht, das guten Schlaf ermöglicht, nicht gestört. Darüber hinaus ist Holz antistatisch und antibakteriell und damit perfekt für Allergiker geeignet.

Nachweislich gesundheitsfördernd sind beispielsweise Zirbenbetten, deren Holz im Alpenraum gewonnen wird. Das Wunderholz hat sogar auf Herz und Kreislauf eine positive Wirkung. Und das gilt nicht erst im Erwachsenenalter: Auch Kinder und selbst Babys schlummern in Zirbenholzbetten tief und fest.

Massivholzbetten aus folgenden Naturmaterialien lassen von Waldlichtungen träumen und sind zurzeit besonders gefragt:

- Eichen- bzw. Wildeichenholz
- Kastanie
- Esche
- Zirbe

Gut gebettet – Die richtige Bettdecke

Welche Erwartungen werden an eine Bettdecke gestellt? Sie soll weder zu schwer noch zu leicht sein, die Temperatur perfekt regulieren und dabei höchsten Kuschelkomfort bieten, richtig? Was im ersten Moment utopisch klingt, ist es mit der richtigen Naturfüllung nicht.

Wer des Öfteren frierend und mit eiskalten Füßen zu Bett geht, wird von Bettdecken mit Alpakawollfüllung begeistert sein. Da die Fasern innen hohl sind, wärmen sie sich schnell auf – und damit auch bibbernde Menschen, die sich in eine Decke mit Alpakawolle gewickelt haben.

Im Sommer dagegen wünscht man sich nachts angenehme Abkühlung. Ein Effekt, der sich unter anderem mit Naturseide einstellt. Kein Material wirkt so angenehm kühlend auf der Haut. Ökologisch sinnvoll und vegan sind Bettdecken mit Hanffüllung und deshalb eine äußerst beliebte und nachhaltige Variante mit Umweltbewusstsein.

Bettdecken mit Daunenfüllung sind sowohl im Sommer als auch im Winter ein Traum. Sie sind federleicht und trotzdem extrem anschmiegsam aufgrund ihrer hohen Bauschkraft. Daunen sind außerdem temperaturregulierend und atmungsaktiv. Im Sommer sorgen sie dafür, dass man nichts ins Schwitzen kommt, im Winter dagegen speichern sie Wärme optimal.

Weitere natürliche Deckenfüllungen, die überzeugen und voll im Trend liegen:


- Alpakawolle, Kaschmir, Kamelhaar und Merinowolle
- Naturseide
- Hanf
- Daunenfedern

Prinzessin auf der Erbse – Matratzen aus Naturmaterialien
Schlaf sorgt dafür, dass der Körper sich regeneriert und den anstrengenden Tag verarbeitet. Die richtige Matratze vermag es da, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, sodass man sich am nächsten Morgen wie neu geboren fühlt.

Probeliegen lautet die Devise, um eine ergonomische Matratze zu finden, die ein ideales Liegegefühl vermittelt. Die meisten Matratzen sind in verschiedene Schichten und Zonen unterteilt, sodass etwa der Lendenwirbelbereich optimal gestützt wird. Wo wir wieder beim eingangs erwähnten Problem der Rückenschmerzen wären. Diese werden nämlich nicht selten auch durch das falsche Schlaf-Setup aus Kissen und Matratze begünstigt.

Die beste ergonomische Wirkung entfalten folgende Materialien, die auch im richtigen Mischverhältnis überzeugen:


- Kokos
- Naturlatex
- Naturkautschuk

Ein Extra an Komfort - Unterbetten aus Naturmaterialien
Eine Matratzenauflage garantiert bequemen und besonders warmen Schlaf. Sie ergänzen die positive ergonomische Wirkung der Matratze noch zusätzlich. In ihrer elastischen Struktur passen sie sich jeder Bewegung nachts perfekt an. Zusätzlich können sie um einiges leichter gewaschen und ausgelüftet werden als eine Matratze.

Auf welches Füllmaterial die Wahl fällt ist äußerst individuell und hängt vom persönlichen Wärmeempfinden ab. Schurwolle oder Baumwolle sind kuschelig warm, Kamelhaar gleicht Feuchtigkeit perfekt aus, spätestens mit Zirbenspäne und Torf hält die Natur auch geruchsmäßig Einzug in das heimische Schlafzimmer.

Die häufigsten Füllungen aus Naturmaterialien für Unterbetten im Überblick:

- Kamelhaar
- Schurwolle
- Baumwolle
- Zirbenspäne
- Torf

Eine gute Nacht und zwar natürlich

Naturmaterialien im Schlafzimmer haben also viele positive (Neben)effekte. Natürliche Aromen entfalten ihre Wirkung beinahe nebenbei und schaffen ein angenehmes Raumklima. Für Allergiker versprechen die natürlichen Produkte viele Vorteile, sind oft antistatisch, antibakteriell und garantiert schadstofffrei.

Während man unter Kunstfasern oft schnell schwitzt, liegen Daunen und Co. sanft auf der Haut und fühlen sich natürlich angenehm auf der Haut an. Und das gilt sowohl im Sommer als auch im tiefsten Winter. Gute Nacht!