Sturm forderte die Feuerwehren

Eine rund 120 Jahre alte Douglasie blockiert den Weg zum Dorfkrug in Lüllau. 
Der Baum stürzte auf das Dach und beschädigte ein Auto
  • Eine rund 120 Jahre alte Douglasie blockiert den Weg zum Dorfkrug in Lüllau.
    Der Baum stürzte auf das Dach und beschädigte ein Auto
  • Foto: as
  • hochgeladen von Katja Bendig

Starke Windböen brachten Bäume und Fassadenteile zu Fall

kb/as. Landkreis. Die Sturmböen, die am vergangenen Wochenende über den Landkreis Harburg hinweggezogen sind, haben den hiesigen Feuerwehren zahlreiche Einsätze beschert. Rund 20 Einsätze wegen umgestürzter Bäume und herunter fallender Fassadenteile galt es zu absolvieren. Menschen kamen nach bisherigen Kenntnissen nicht zu Schaden.
Besonders hart traf es Achim Peters aus Lüllau (Gemeinde Jesteburg), Betreiber des Brookhoff. Am Sonntagmorgen wurde auf seinem Grundstück eine rund 30 Meter hohe Douglasie von einer Sturmböe umgerissen. "Die Douglasie wurde von dem Sturm am Samstag gelockert, die Windböe am Sonntag hat ihr dann den Rest gegeben", vermutet Peters. Gegen den starken Ostwind habe sich die Douglasie nicht behaupten können. Der etwa 120 Jahre alte Baum riss einen weiteren Baum mit und krachte auf das Dach des historischen Fachwerkgebäudes. "Ein dicker Ast wurde direkt über dem Bett meines Sohnes durch das Dach gestoßen", berichtet Peters erschüttert. Doch seine Familie hat Glück gehabt: Niemand ist zu Schaden gekommen, und auch Hofladen und Gaststube sind unversehrt. Allerdings sind das Dach und die Dachrinne des Wohntraktes erheblich beschädigt, zudem ist der kleinere Baum auf dem Kleinwagen seiner Frau gelandet. Die Bäume blockieren derzeit den Zugang zum Hof. Jetzt wartet Peters auf die Freigabe durch die Versicherung, damit er den Weg frei räumen kann. Der Dorfkrug am Mühlenteich ist über eine ausgeschilderte Umleitung aber weiterhin erreichbar.
In Drestedt stürzte ein Baum auf ein Auto, in Buchholz drohten im Lilienweg Fassadenteile herabzufallen. Auch in Jesteburg, Appel, Maschen, Hittfeld, Wenzendorf, Stelle, Tötensen, Heidenau und Bendestorf mussten die jeweiligen Ortswehren umgewehte Bäume von Straßen und Wegen zu entfernen.

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