Arndt und Torrey auf neuen Wegen
Verabschiedung aus Kirchenkreis Winsen

Verabschiedung im kleinen Kreis: Auch Ralf Burmeister (li.), Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hittfeld-Winsen, bedankte sich bei seinem langjährigen Arbeitskollegen Roland Arndt für dessen Engagement
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  • Verabschiedung im kleinen Kreis: Auch Ralf Burmeister (li.), Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hittfeld-Winsen, bedankte sich bei seinem langjährigen Arbeitskollegen Roland Arndt für dessen Engagement
  • Foto: Kirchenkreis Winsen
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ce. Winsen. Bereits seit 17 Jahren ist Roland Arndt (50) im Kirchenkreis Winsen für Kindergärten zuständig, seit 2008 als Geschäftsführer des damals gegründeten Verbandes evangelisch-lutherischer Kindertagesstätten in Winsen. Später kam der Verband im Kirchenkreis Hittfeld dazu. Nun schlägt er neue Wege ein: Arndt, der vor seiner Zeit beim Kitaverband das erste Examen in Theologie abgeschlossen hatte, erfüllt sich einen Lebens-traum und beginnt in Bardowick als Pfarrverwalter in Ausbildung. Quasi auf dem zweiten Bildungsweg kann er dann in gut einem Jahr eine Pfarrstelle übernehmen.

Da Roland Arndt seit über 20 Jahren in den Kirchenkreisen Hittfeld und Winsen als Prädikant tätig ist, verfügt er über ausreichend praktische Erfahrung auf der Kanzel. "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte Arndt jetzt bei seiner Verabschiedung im Rahmen eines Gottesdienstes in Winsen. "Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben. Aber es fühlt sich komisch an, gerade in diesen unruhigen Zeiten der Corona-Pandemie die Verantwortung für den Kita-Verband abzugeben.“

Zwei Kita-Verbände gebündelt

Fast 2.000 Kinder besuchen die 21 Kindertagesstätten in den beiden Kirchenkreisen. "Winsen und Hittfeld waren Vorreiter, als sie vor Jahren die Einrichtungen von zwei Kirchenkreisen zu zwei Kita-Verbänden bündelten“, blickte Superintendent Christian Berndt zurück. "Es ist das Verdienst von Roland Arndt, dass die Betreuungseinrichtungen, die früher von den einzelnen Kirchengemeinden verwaltet wurden, in der heutigen Struktur des Verbandes zusammengeschlossen und zukunftsfähig aufgestellt sind."

• Ohne Gesang, nur im kleinsten Kreis und dennoch herzlich verabschiedete sich die Winsener St. Jakobus-Kirchengemeinde von ihrer Pastorin Christina Torrey (36). Sie wird jetzt Seelsorgerin am Diakoniekrankenhaus in Rotenburg (Wümme). Pastor Ulrich Hahn führte durch den kleinen Gottesdienst unter freiem Himmel vor dem Gemeindezentrum und gestaltete ihn musikalisch als Solist. Superintendent Christian Berndt hielt die Abschiedsansprache, entpflichtete die Pastorin und gab ihr einen Segen mit auf den Weg.

Sehr geschätzt in Kirchengemeinde

Vor drei Jahren war Christina Torrey in St. Jakobus ordiniert worden und arbeitete seitdem halb in der Seelsorge an der Psychiatrischen Klinik in Lüneburg und halb in der Winsener Kirchengemeinde.
Viele Gemeindeglieder hätten sich gewünscht, dass sie bleibt und im Sommer 2021 Pastor Ulrich Hahn beerbt, der dann in Pension geht. Die neuen Akzente, die die junge Pastorin in die Kirchengemeinde gebracht hat, werden sehr geschätzt: Von Meditationsgruppen und Pilgerwegen bis hin zu einem einwöchigen Konficamp gemeinsam mit Nachbarkirchengemeinden gibt es einige Neuerungen, die gut angenommen werden.
Auch Christian Berndt bedauerte den Wechsel: "Gern hätte ich noch weiter mit Pastorin Torrey zusammengearbeitet. Das Diakoniekrankenhaus kann sich glücklich schätzen, so eine engagierte und hochqualifizierte Seelsorgerin zu bekommen. Wir wünschen ihr alles Gute für die neue Stelle.“

Verabschiedung im kleinen Kreis: Auch Ralf Burmeister (li.), Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hittfeld-Winsen, bedankte sich bei seinem langjährigen Arbeitskollegen Roland Arndt für dessen Engagement
Pastorin Christina Torrey (vorne) wurde verabschiedet von (hi., v. li.) der stellvertretenden Kirchenvorstands-Vorsitzenden Nicola Kraatz, Religionspädagoge Dirk Kähler, Pastorin Simone Uhlemeyer-Junghans, Pastor Ulrich Hahn und Superintendent Christian Berndt
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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