Blick auf Flüchtlingsschicksale in Schüler-Ausstellung in Winsener Bürgerhalle

Bei der Ausstellungseröffnung (v. li.): Ulrike Tschirner, Andreas Neises, Sebastian Schepe, Tom Lonitz und Regina Gerland
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  • Foto: Neises
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ce. Winsen. "Flucht und Vertreibung damals und heute" heißt eine Ausstellung mit Facharbeiten der Zehntklässler der Winsener Johann-Peter-Eckermann-Realschule, die noch bis Donnerstag, 30. Juni, in der Bürgerhalle des Rathauses zu sehen ist. Bei der Eröffnung dabei waren Geschichtslehrer und stellvertretender Schulleiter Andreas Neises, die Schüler Sebastian Schepe und Tom Lonitz, Ulrike Tschirner, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Winsen, und Regina Gerland, Fachbereichsleiterin Personal/Service/Organisation im Rathaus.
Schon bei der ersten Präsentation der Ausstellung im Mai im Winsener Kreishaus gab es darauf äußerst positive Resonanz. Daher freut sich Andreas Neises, dass die Arbeiten nun auch in der Bürgerhalle gezeigt werden. Sie beschäftigen sich hauptsächlich mit den Fluchtwegen und -gründen von Menschen, die derzeit in Winsen in unterschiedlichen Ausnahmestellen untergebracht sind. Pastor Markus Kalmbach unterstützte die Schüler bei ihrem Projekt und vermittelte ihnen Gespräche mit Flüchtlingen, die Hunger, Krieg und Verfolgung entkommen wollten.
Ulrike Tschirner zeigte sich begeistert, dass junge Menschen sich auf diese Weise mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen. Dadurch könnten eventuelle Vorurteile abgebaut oder von vornherein verhindert werden.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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