Ehrenamtliche Vorbilder

Preisträger und Laudatoren (v. li.): Heinrich Schröder, Dietrich Hölscher, Petra El Tawil, Herbert Bunk und André Wiese  Foto: thl
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Petra El Tawil, Dietrich Hölscher und Herbert Bunk wurden mit dem Luhekiesel ausgezeichnet

thl. Winsen. Die Stadt Winsen hat drei neue Ehrenamtspreisträger. Am Mittwochabend wurden im Rahmen einer Feierstunde im Marstall Petra El Tawil, Dietrich Hölscher und Herbert Bunk mit dem Luhekiesel ausgezeichnet. Anschließend durften sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen.
Petra El Tawil ist seit 2006 aktives Mitglied im Katastrophenschutz des DRK und begleitet seit 2013 viele Flüchtlinge dabei, sich in Winsen zu integrieren. "Sie waren viele Jahre im DRK-Vorstand aktiv, organisierten die Kleiderkammer, bauten das DRK-Fundus-Kaufhaus mit auf und waren dessen ehrenamtliche Geschäftsführerin, bis Sie 2013 die Flüchtlingsarbeit als neue Aufgabe für sich entdeckten", sagte der Laudator, Vize-Bürgermeister Heinrich Schröder (SPD). "Sie kennen die Nöte und Sorgen der Geflüchteten und helfen ihnen, Lösungen zu finden. Ganz gleich, ob es um Mobiliar oder Fahrräder geht, oder um Zeit und Trost für Trauernde."
Seit seiner Jugend ist Dietrich Hölscher Pferdesportler und Pferdeliebhaber. Ensprechend stattete er auch sein Grundstück in der Grevelau aus und steckte seine Familie mit der Begeisterung für den Pferdesport an. "Weil eine Zuchtstute nicht mehr tragend wurde, wurde sie als Voltigierpferd ausgebildet", blickte Laudator und Bürgermeister André Wiese (CDU) zurück. "Daraus entstand im April 1988 der Pferdesportverein PSV Grevelau." Hölscher, seinerzeit Oberarzt der Chirurgie am Winsener Krankenhaus, wurde Vorsitzender und agierte anschließend als "Kümmerer im Hintergrund". Dabei hatte er immer die Jugend im Auge, denn es war ihm wichtig, dass Kinder Spaß in der Gemeinschaft und am Pferdesport haben. Die Teams gewannen bis heute verschiedene nationale und internationale Turniere, Meisterschaften und Wettkämpfe.
Die Kirche ist das Steckenpferd von Preisträger Herbert Bunk. Schon in seiner Jugend war er bei den Pfadfindern und als Messdiener tätig. Über Jahrzehnte war Bunk eine Bereicherung in der katholischen Kirchengemeinde Guter Hirt. Rund 35 Jahre saß er im Kirchenvorstand und war seit 1989 Vize-Vorsitzender. Seit November 2018 ist der Preisträger Pastoralratsvorsitzender und u.a. für die Geschäftsführung der Gemeinde verantwortlich. Daneben ist Herbert Bunk seit 50 Jahren Mitglied der CDU, hat 25 Jahre davon im Vorstand des Ortsverbandes mitgearbeitet und eine Legislaturperiode im Stadtrat gesessen.

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