Energiewende als mediales Lernerlebnis in Winsener Schulen

Beeindruckt vom Lernerlebnis im Gymnasium Winsen (v. li.): Schuldirektor Stefan Schulz, Friedhelm Susok, Projektleiter Andreas Abel und Markus Laudahn, Öffentlichkeitsbeauftragter der Stadtwerke Winsen
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Um junge Menschen schon früh an das komplexe Thema heranzuführen, setzt das kommunale Versorgungsunternehmen auf das mediengestützte Projekt „Lernerlebnis Energiewende“, einem Mix aus Showbühne, Theater und Quiz für Schüler der Klassen fünf bis zehn.
Gemeinsam mit dem Pädagogen und Entertainer Friedhelm Susok bieten die Stadtwerke am Donnerstag (04.06.) und Freitag (05.06.) an der Johann-Peter-Eckermann-Realschule, am Gymnasium Winsen sowie an der IGS Winsen-Roydorf jeweils eine 90-minütige Veranstaltung rund um das Thema Energie an - mit viel Abwechslung und Spaß. Neben den grundsätzlichen Zusammenhängen zwischen Energie, Wohlstand und dem eigenen Leben wird praktisch und anschaulich erfahrbar gemacht, was der Beitrag jedes Einzelnen zur Senkung des Energiebedarfs ist bzw. wie jeder zu einem effizienteren Umgang mit Energie beitragen kann.
„Bis 2050 werden unsere Kinder und Jugendlichen mit der Energiewende eine große Aufgabe zu meistern haben. Dazu müssen sie bereits heute verstehen, welche Vor- und Nachteile mit den verschiedenen Entscheidungen in der aktuellen Energiepolitik verbunden sind“, so Susok, der das Projekt mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelt hat. An beiden Tagen werden in Winsen rund 600 Schüler in dieser Form multimedial unterrichtet. „Lernen muss Spaß machen und wird mit Shows, Theater, Musik, Hörspielen und Videos zu einem Erlebnis, an das sich die Schüler erinnern werden. So bleiben auch die gelernten Inhalte dieser besonderen Unterrichtsform besser hängen.“
Zunächst wird den Schülern die Grundlagen zur Energiepolitik erläutert, die Rolle der Energieerzeuger beleuchtet und die Endlichkeit der Primärenergien aufgezeigt, so Susok. Woher kommt Energie und wofür wird sie benötigt? Warum brauchen wir eine Energiewende und wohin führt sie uns? Das Gewinnen regenerativer Energien mit Biomasse, Photovoltaik, Wasser- und Windkraft sei ein zentrales Thema beim „Lernerlebnis Ener-giewende“. Thematisiert würden auch Blockheizkraftwerke, Geothermie oder die dezentrale Energieerzeugung. Mit verschiedenen Schaubildern, etwa „Deutschland heute“ und „Deutschland 2050“, werde den Schülern die Wende der Energiepolitik begreifbar gemacht.
„Um das Interesse der jungen Zielgruppe zu gewinnen, ist ein Bezug zur Heimat unerlässlich“, sagte Mathias Eik. Deshalb sind in die Veranstaltung auch Informationen zu den von den Stadtwerken betriebenen Photovoltaikanlagen, den Blockheizkraftwerken sowie die in Scharmbeck und Pattensen entstehenden Windenergieanlagen eingeflossen.

Beeindruckt vom Lernerlebnis im Gymnasium Winsen (v. li.): Schuldirektor Stefan Schulz, Friedhelm Susok, Projektleiter Andreas Abel und Markus Laudahn, Öffentlichkeitsbeauftragter der Stadtwerke Winsen
Lektion in Sachen Energiewände: Dr. Mojib Latif vom Kieler Geomar-Zentrum für Ozeanforschung informierte die Schüler per Videoleinwand über den Klimawandel
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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