Flüchtlinge hatten mit Herbergsverein Winsen viel Spaß im Wildpark Lüneburger Heide

Bei der Ankunft im Wildpark: die Flüchtlinge mit Betreuern vom Herbergsverein und Sozialberaterin Claudia Prössel (vorne, 2. v. re.)
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ce. Nindorf. Einen abwechslungsreichen Ausflug in den Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf erlebten jetzt 51 Kinder und Erwachsene sowie sechs Gruppenleiter aus der Familienunterkunft für geflüchtete Menschen, die vom Herbergsverein Winsen und Umgebung in der Luhestadt betrieben wird.
Ermöglicht wurde die Ausfahrt durch Sponsoren aus dem Raum Winsen, die den Reisebus finanzierten. Die Wildpark-Geschäftsführung kam den Besuchern mit dem Eintrittspreis großzügig entgegen.
"Uns war es wichtig, dass wir den Ausflug nicht ganz kostenfrei machen. Es geht hier um Wertschätzung und Verantwortlichkeit - um ein persönliches Lernen, dass nicht immer 'nichts kostet'", sagt Sozialberaterin Claudia Prössel vom Herbergsverein. "Unsere Familien aus dem arabischen Raum lernen das bei uns langsam und behutsam. Das ist momentan eine ihrer großen Aufgaben, die sie bewerkstelligen müssen."
Ein besonderes Highlight war für die Kinder der Streichelzoo. "Manche waren mutig und haben die Tiere sofort gestreichelt und artgerecht gefüttert, während andere ein bisschen mehr Zeit für die Annäherung brauchten", berichtet Prössel. Ein gemeinsames Picknick unweit des Bärengeheges vermittelte Kindern, Eltern und Betreuern ein großes Gemeinschaftsgefühl. So kamen die Teilnehmer ins Gespräch über Themen wie Flucht und Neuanfang.
Eine Stippvisite auf dem Abenteuerspielplatz rundete das gelungene Programm ab. "Glückliche Kinder- und Elternaugen, erfüllte Herzen bei allen Beteiligten", bringt Claudia Prössel die Rundum-Begeisterung auf den Punkt.

Bei der Ankunft im Wildpark: die Flüchtlinge mit Betreuern vom Herbergsverein und Sozialberaterin Claudia Prössel (vorne, 2. v. re.)
Im Streichelzoo: Einige Kinder gingen mit den Tieren mutig auf Tuchfühlung
Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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