Feuerwehr Laßrönne zieht Bilanz
Manuela Spende bleibt Ortsbrandmeisterin in Laßrönne
- Bürgermeister Andre Wiese (v. li.), Kreisbrandmeister Jörn Petersen, Marco Vick, Claudia Schaar, Axel Quinn, Lisa Überrück, Sandra Zimmermann, Claus-Peter Franke und Ortsbrandmeisterin Manuela Spende
- Foto: Burkhard Giese
- hochgeladen von Anika Werner
Die Freiwillige Feuerwehr Laßrönne hat ihre Ortsbrandmeisterin im Amt bestätigt. Manuela Spende wurde bei der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt. Sie steht damit weitere sechs Jahre an der Spitze der Wehr. Die endgültige Bestätigung erfolgt durch den Winsener Stadtrat. In ihrem Jahresbericht dankte Spende für das Vertrauen und betonte: „365 Tage im Jahr 24/7 einsatzbereit zu sein ist keine Selbstverständlichkeit.“
Die Feuerwehr zählt aktuell 109 Mitglieder. Darunter sind 59 aktive Einsatzkräfte, 22 davon Frauen. Zwei neue Mitglieder kamen im vergangenen Jahr hinzu. In der Altersabteilung sind neun Kameraden aktiv. Die Zahl der fördernden Mitglieder liegt bei 95.
Im Jahr 2025 wurde die Feuerwehr Laßrönne zu zwölf Einsätzen gerufen. Neben einem Brand waren elf Hilfeleistungen dabei. Fünf Menschen konnten aus Gefahr gerettet werden. Drei Personen konnten trotz aller Bemühungen nicht mehr geholfen werden. Besonders in Erinnerung blieben eine Personensuche, ein Brandeinsatz, Einsätze auf der Elbe und eine Personenrettung aus einem Auto im Fluss.
Elf Kameraden besuchten Lehrgänge auf Kreis- und Stadtebene. Die Schwerpunkte der Ausbildung lagen unter anderem auf Personensuche im Gebäude, Bootseinsätzen auf der Elbe und dem Umgang mit der Tragkraftspritze. Auch Gewässerschutz, Deichverteidigung und Unfallverhütung waren Thema.
Neben dem Einsatzgeschehen übernahm die Wehr auch organisatorische Aufgaben. Das Osterfeuer, ein Pokalwettbewerb mit 50 Gruppen und der Stadtfeuerwehrtag mit 44 Gruppen wurden in Laßrönne ausgerichtet. Auch bei einer Fahrradveranstaltung der Landesfeuerwehr und beim Artlenburger Deichverband war die Feuerwehr unterstützend im Einsatz.
Kritik äußerte Spende an den wachsenden Anforderungen durch das Land Niedersachsen. Diese Aufgaben würden für junge Menschen immer zeitintensiver. Ihren Dank richtete sie an Stadt, Verwaltung und Feuerwehrführung.
Kirsten Jarck berichtete von einer stabilen Kinderfeuerwehr mit 18 Mitgliedern. Sieben Kinder wurden neu aufgenommen, acht an die Jugendfeuerwehr übergeben. Bei einer Hydrantenrallye und weiteren Aktionen war die Gruppe aktiv. Fünf Kinder legten erfolgreich das Abzeichen „Brandfloh“ ab.
Jugendwartin Stefanie Köhn sprach von einem ruhigen, aber ereignisreichen Jahr. Höhepunkte waren ein Feuerwehr-Erlebnistag und ein zweitägiges Brennballturnier. Bei Wettbewerben in Laßrönne und Hollenstedt belegte der Nachwuchs vordere Plätze. Im Sommer ging es ins Zeltlager nach Fliegenberg.
Die Leistungsvergleichsgruppe der Wehr war ebenfalls erfolgreich. Beim Regionalentscheid in Assel qualifizierte sich ein Team für den Landesentscheid in Bodenwerder.
Bürgermeister André Wiese lobte die Laßrönner Feuerwehr für ihre Gastfreundschaft und die engagierte Nachwuchsarbeit. Kreisbrandmeister Jörn Petersen hob besonders die Kinder- und Jugendarbeit hervor.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden Axel Quinn (50 Jahre), Claudia Schaar (40 Jahre), Lisa Überrück, Sandra Zimmermann und Marco Vick (je 25 Jahre) ausgezeichnet. Claus-Peter Franke erhielt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 50 Jahre.
Befördert wurden Marco Vick zum ersten Hauptlöschmeister, Lisa Überrück zur ersten Hauptfeuerwehrfrau, Tim Franke zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Julien Vahl zum Hauptfeuerwehrmann, Stephan Ehmke zum Oberfeuerwehrmann und Nicolai Alexander Köneke zum Feuerwehrmann.
Mit einem Präsent wurden Claus-Peter Franke und Peter Gödicke in die Ehrenabteilung verabschiedet. Beide engagierten sich lange in der Wettbewerbsgruppe und im Kommando der Wehr.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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