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So könnte der Hansekreisel künftig aussehen - wenn es nach den Plänen von Jens-Peter Oertzen geht | Foto: Jnes-Peter Oertzen
  • So könnte der Hansekreisel künftig aussehen - wenn es nach den Plänen von Jens-Peter Oertzen geht
  • Foto: Jnes-Peter Oertzen
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

Investor Jens-Peter Oertzen möchte den Hansekreisel ansprechender gestalten

thl. Winsen. Wenn demnächst das neue Wohn- und Geschäftshaus am Hansekreisel (im Volksmund auch BGS-Kreisel genannt) gebaut wird, bekommt nicht nur das Eingangstor der Stadt ein neues Gesicht. Investor Jens-Peter Oertzen möchte auch den Kreisverkehr selbst verschönern.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, soll der Neubau verkehrlich über einen fünften Arm an den bestehenden Kreisverkehrsplatz am Westabschnitt der Hamburger Straße angeschlossen werden. Das hatte der Vorhabenträger zum Anlass genommen, der Stadt einen Vorschlag zur Umgestaltung der Innenfläche für den Kreisel zu unterbreiten.
Oertzen schwebt eine Gestaltung des Stadtnamens in Einzelbuchstaben vor. Der Entwurf sieht außerdem den stilisierten Verlauf der drei durch Winsen fließenden Flüsse Luhe, Ilmenau und Elbe vor. Die gegenüber der Umgebung leicht angehobene Innenfläche soll durch eine ca. 40 Zentimeter hohe runde Klinkersteinmauer eingefasst werden. Auf dieser Innenfläche soll Steinschotter - ebenfalls zurzeit modisch - als Oberflächenmaterial ausgelegt werden.
Für die Umgestaltung des Kreisels gemäß Entwurf will sich Jens-Peter Oertzen als Investor für den Neubau des benachbarten Gebäudes verantwortlich engagieren. Bereits im Januar hatte er die Idee im Planungsausschusses vorgestellt. Damals kam man angesichts zustimmender wie auch zurückhaltender Meinungen zu der Drei-Strom-Figur überein, den Entwurf nach entsprechender Prüfung unter Gesichtspunkten der verkehrlichen Sicherheit durch die zuständigen Fachbehörden in einem anderen Fachausschuss erneut zu diskutieren. "Polizei und Landesstraßenbauamt haben zu den Entwürfen zwischenzeitlich ihre Zustimmung erklärt", sagt Gerd Trautvetter von der Stabsstelle für Kultur. "Es ist deshalb jetzt die Frage zu diskutieren, ob die 'Drei-Strom-Darstellung mit Wappen' in der vorgestellten Form grundsätzlich auf Zustimmung als Gestaltungselement für den Kreisel trifft."

Leserreporter:

Thomas Lipinski aus Winsen

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