Rotary-Förderpreis für Ausnahme-Pianisten Florian Albrecht

ce. Buchholz/Winsen. Durch außergewöhnliche Leistungen auf den Gebieten Kunst, Wissenschaft oder Soziales müssen junge Menschen aus der Region auffallen, die den Förderpreis des Rotary Club (RC) Winsen erhalten. Und Florian Albrecht (15) aus Buchholz, der mit dem Preis am Dienstagabend in Winsen ausgezeichnet wurde, ist in der Tat herausragend talentiert. Er bekam mit vier Jahren seinen ersten Klavierunterricht und tritt seit seinem neunten Lebensjahr als Solist oder gemeinsam mit anderen Interpreten erfolgreich bei Konzerten auf. Zudem gewann Florian 1. Preise beim "Jugend musiziert"-Bundeswettbewerb und beim renommierten Steinway-Wettbewerb.
"Mir macht das Musizieren riesigen Spaß. Auch anspruchsvolle Werke bedeuten für mich dabei eher Freude als Stress", sagt Florian Albrecht beim WOCHENBLATT-Besuch. Und beeindruckt den Reporter damit, wie leicht ihm Stücke seines Lieblingskomponisten Sergej Prokofjew, aber auch beispielsweise von Beethoven oder Chopin von der Hand gehen. Erlernt hat Florian dieses herausragende Fingerspitzengefühl unter anderem in Hannover am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH).
Bei einem Konzert in Buchholz hörte Richard Everett, Präsident der Winsener Rotarier, den jungen Pianisten. "Er spielt virtuos", begründet Everett gegenüber dem WOCHENBLATT, weshalb er Florian für den Förderpreis vorgeschlagen hat. Das Preisgeld von 3.000 Euro möchte der Ausgezeichnete in den Besuch von Meisterkursen und anderen Fortbildungen investieren.
Hochbegabt ist Florian Albrecht aber nicht nur am Klavier, sondern auch in der Schule. Im Buchholzer Gymnasium am Kattenberge macht er im Juni sein Abitur in den Leistungskursen Mathematik, Physik und Chemie, Geschichte als viertem Prüfungsfach und einer mündlichen Prüfung in Englisch. Und weil er meisterhaft mit Zahlen umgehen kann, absolviert er derzeit bereits im fünften Semester ein Bachelor-Jungstudium an der Fernuniversität Hagen. "Ob ich nach dem Abi beruflich den musikalischen oder den mathematischen Weg einschlage, weiß ich noch nicht genau", sagt Florian. In jedem Fall will er auch in Zukunft Spaß an Musik haben, und die muss nicht immer klassisch sein: "Ich höre auch gerne Queen, Eminem und Michael Jackson."

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