Solarpark-Projekt vor dem Aus?

Wendelin Schmücker stellt seine Schafweiden für das Projekt zur Verfügung
  • Wendelin Schmücker stellt seine Schafweiden für das Projekt zur Verfügung
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Borstel. Wird der geplante Solarpark in Borstel jemals verwirklicht? Oder steht das Projekt vor dem Aus? Diese Frage stellen sich derzeit die Politiker der Stadt Winsen.
Grund: Nachdem die Stadt nach langem hin und her und mehrmaligen Vorhabenträgerwechsel einen städtebaulichen Vertrag mit einer Münchner Firma abgeschlossen hatte (das WOCHENBLATT berichtete), hat diese jetzt ihren Rücktritt vom Vertrag erklärt und eine Firma aus Euskirchen als neuen Vorhabenträger präsentiert, die den etwa 13 Haktar großen Solarpark auf den Arealen des Schäfers Wendelin Schmücker nahe der A39 verwirklichen will.
Dies wurde jetzt im Verwaltungsausschuss (VA) der Stadt bekannt.
Grund für den Wechsel: Die Münchner Firma habe festgestellt, dass sich das Projekt für sie nicht rechne. Das Euskirchener Unternehmen habe aber Solarmodule auf Lager, die verbaut werden müssten, heißt es. Der VA hat der Umschreibung "mit Bauchschmerzen" zugestimmt. Wohl zuletzt auch deshalb, weil, wie es weiter heißt, der neue Vorhabenträger den Solarpark zwar bis Ende Oktober bauen will, er sich aber für diesen Zeitraum auch ein Rücktrittrecht in den Vertrag hat schreiben lassen.

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