Wohnprojekt an der Brahmsallee wächst
Grundstein für den „Postpark“ gelegt
- So sieht der "Postpark" aus, wenn er fertiggestellt ist
- Foto: Schröder Immobilien
- hochgeladen von Anika Werner
Die ersten Wände stehen, die Grundsteinlegung ist erfolgt – und ein modernes Wohnquartier für Winsen rückt näher. Auf dem Gelände an der Brahmsallee entstehen unter dem Namen „Postpark“ zwei hochwertige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 69 Mietwohnungen (das WOCHENBLATT berichtete). Zur feierlichen Grundsteinlegung kamen rund 60 Gäste zusammen, darunter viele interessierte zukünftige Mieterinnen und Mieter.
Der Rohbau von Haus 1 ist bereits ein Stück gewachsen: Die Mauern des Erdgeschosses stehen, nun wird auf das Deckenwerk gewartet, um zügig weiterbauen zu können. Die Fertigstellung ist für Herbst 2026 geplant. Für Schröder Immobilien ist es ein besonderes Projekt – nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen des Servicegedankens.
„Wir möchten, dass sich die Mieter hier wirklich zu Hause fühlen“, sagte Geschäftsführer Jörg Schröder bei der Zeremonie. Dazu gehört auch ein besonderer Service: In der ersten Zeit nach dem Einzug wird ein fester Ansprechpartner vor Ort sein, der bei kleinen Alltagsproblemen hilft – sei es beim Anschluss eines Geräts oder bei Fragen zur Haustechnik.
Auch für den Alltag soll gesorgt sein: Denkbar sind Kooperationen mit Dienstleistern, etwa für regelmäßige Friseurbesuche oder die Lieferung von Lebensmitteln direkt an die Haustür. Ein Konzept, das vor allem Berufstätige, Senioren oder Familien ansprechen dürfte.
69 Wohnungen, viele Möglichkeiten
Die Wohnungen im „Postpark“ bieten Wohnflächen zwischen 50 und 110 Quadratmetern – vom kompakten Zwei-Zimmer-Apartment bis zur großzügigen Vier-Zimmer-Wohnung. Alle Einheiten werden barrierearm gebaut, mit Aufzug und hochwertiger Ausstattung. Der Mietpreis beginnt je nach Ausstattung bei 15 Euro pro Quadratmeter. Interessierte können sich ab sofort für eine Wohnung vormerken lassen.
Ein Highlight wird ab Juni verfügbar sein: Über eine digitale Plattform sollen künftige Bewohner die Wohnungen erstmals virtuell besichtigen können. Damit bietet Schröder Immobilien erstmals eine moderne Vorschau, bevor die Häuser überhaupt fertiggestellt sind.
Nachhaltigkeit und langlebige Technik
In puncto Technik setzt das Bauunternehmen auf eine Hybridheizung – eine Kombination aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas. „Wir haben bewusst auf ein System gesetzt, das langlebig ist und niedrige Wartungskosten hat – ganz im Sinne der Mieter“, so Schröder. Auch Gespräche mit Betreibern von Photovoltaikanlagen laufen, um die Energieversorgung noch nachhaltiger zu gestalten.
Ein Bau mit Geschichte
Der Grundstein wurde traditionell mit einer Zeitkapsel befüllt – Traubenzucker, Baupläne, Visitenkarten, Kleingeld und eine aktuelle Tageszeitung wanderten in die Mauer. Eingemauert wurde sie von Jörg Schröder, Projektentwickler Jan Louis Laubacher und Marleen Schröder, Tochter und Mit-Eigentümerin.
Das Grundstück hatte Jörg Schröder bereits vor zehn Jahren gekauft – ursprünglich waren fünf Stadthäuser mit Tiefgarage geplant. Doch wegen der Grundwasserlage wurde umgedacht. Heute steht dort ein Projekt, das modernen Wohnraum schafft – und für Winsen neue Maßstäbe setzen soll.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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