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Inhaltlich weit auseinander

Bei der Mediation wurde deutlich: die Position von Ostring-Befürwortern... (Foto: archiv)

Ostring-Mediation: Erstes Gespräch ohne konkretes Ergebnis

os. Buchholz. Ohne konkretes Ergebnis ist das erste Gespräch im Mediationsverfahren zum Ostring zu Ende gegangen. Es habe einen "sachlichen Austausch" in einem "guten Gesprächsklima" gegeben, hieß es von den Beteiligten. Beide Parteien verständigten sich darauf, zu inhaltlichen Dingen gegenüber der Öffentlichkeit keine Stellung zu beziehen. Nur soviel: "Wir sind naturgemäß in unserer Sichtweise weit auseinander", verriet Joachim Zinnecker. Der Fraktionsvorsitzende der Buchholzer Grünen vertritt neben SPD-Ratsherr Norbert Stein als Generalbevollmächtigter eine Klägerin vor Gericht.
Wie berichtet, hatte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg im August 2014 die Berufung des Landkreises gegen die Aufhebung des Planfeststellungsverfahrens für die Umgehungsstraße "Ostring" zugelassen, gleichzeitig aber ein Mediationsverfahren mit den Klägern empfohlen. Die Gespräche werden von zwei Mitarbeiterinnen geführt, die sich inhaltlich nicht mit dem Ostring-Verfahren beschäftigt haben.
Beide Seiten kamen überein, sich vor den Sommerferien zu einem weiteren Gesprächstermin zu treffen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. In der zweiten Runde wird es um inhaltliche Argumente gehen. U.a. steht dann der Bypass entlang der Straße "Am langen Sal" am Kleingartenverein "Abendfrieden" zur Diskussion, den die Ostring-Gegner um Zinnecker ins Spiel gebracht hatten. Mittlerweile liegt die Stellungnahme des Landkreises zum Bypass vor. Fazit: Dieser sei keine gleichwertige Alternative zum Ostring, da er nur zu einer geringen Entlastung der besonders belasteten Nord-Süd-Route führen würde. Auch sei eine Anbindung an einen Kreisverkehr auf der Canteleubrücke nur schwer umzusetzen.