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Umstrittene Rost-Mönche

Pro: Bernd Schulz (li.) findet die Mönchsfiguren gut - und Contra: Uwe Schröder hält die Skulpturen für überflüssig
jd. Harsefeld. Stahlskulpturen sollen auf Harsefelder Klosterpark hinweisen: WOCHENBLATT bitte Leser um ihre Meinung Politiker und Planer bezeichnen sie als "Kunst im öffentlichen Raum", während sie für Kritiker "hässlicher Schrott" sind: Es geht um die fünf Mönchsskulpturen aus rostigem Stahl, die seit kurzem in Harsefeld stehen. Die stählernen, jeweils knapp 2.000 Euro teuren Ordensbrüder sollen laut einer Sitzungsvorlage "auf den Klosterpark hinweisen". Der Bauausschuss segnete das Vorhaben einstimmig ab.
Ein Politiker hätte im Ausschuss dagegen gestimmt, doch er durfte nicht: Uwe Schröder, der für die Partei der Vernunft (PdV) im Rat sitzt, verfügt nur über ein Grundmandat und hat kein Stimmrecht. "Ich gab zu Bedenken, ob es nicht sinnvoller sei, das Geld für die Ausstattung der Kindergärten auszugeben", erklärt der PdV-Politiker. Für Fremde sei der Bezug zum Klosterpark unverständlich. Ein anderer Harsefelder, der täglich beim Gassigehen an den rostigen Mönchen vorbeikommt, findet die "ollen Dinger" nur "pottenhässlich". Seinen Namen möchte er lieber nicht nennen.
Aber es gibt auch positive Stimmen. Etwa Bernd Schulz: Der Busfahrer hielt sich mit einer Reisegruppe aus Lüdinghausen in Harsefeld auf. "Die Mönche sind schön gemacht", befindet Schulz: "Ich mag Edelrost leiden." Am Ortseingang sei ihm gleich der Kreisel mitsamt Mönch und Mauern aufgefallen.

• Das WOCHENBLATT ruft nun die Leser auf, ihre Meinung kundzutun: Wie finden Sie die Mönche? Sind diese eine Bereicherung des Ortsbildes oder gehören sie ins Altmetall?
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