Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Ende April müssen die Flüchtlinge raus

Das Hotel Niedersachsen im Herzen Jesteburgs wird seit 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt

Hotel Niedersachsen in Jesteburg: Vertrag läuft aus.

mum. Jesteburg. Das Hotel Niedersachsen im Herzen Jesteburgs wird seit 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Zwischenzeitlich waren dort bis zu 100 Asylsuchende untergebracht, „derzeit dürften es bis zu 70 Personen sein“, sagt Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper. Doch zum 30. April 2018 läuft der Mietvertrag aus. Die Flüchtlinge werden das ehemalige Hotel verlassen müssen.
Wie das WOCHENBLATT Anfang November exklusiv berichtet hatte, will der Landkreis Unterkünfte, deren Mietverträge auslaufen, schließen und die dort untergebrachten Menschen - in der Regel „alleinreisende Männer“ - auf andere Standorte verteilen. Konkret geht es um 398 Menschen - allein 130 wohnen in Jesteburg.
Dort sind außer dem Hotel noch die Unterkünfte am Sandbarg und im Erikaweg (das ehemalige Puppen-Museum) betroffen. Die Sandbarg-Unterkunft soll - so teilte Höper jetzt mit - für Familien genutzt werden. In die Unterkunft am Erikaweg werden minderjährige Flüchtlinge einziehen.
Die ehrenamtlichen Helfer wurden kürzlich über die Pläne des Landkreises informiert. Für die Flüchtlinge selbst soll erst im Januar eine Info-Veranstaltung stattfinden. „Ich hoffe, dass der Landkreis berücksichtigt, dass viele Flüchtlinge inzwischen auch Jobs gefunden und Freundschaften geschlossen haben“, so Höper.

Lesen Sie auch:
Wohin mit den Flüchtlingen?
„Warum so viele Flüchtlinge?“ - Hotel Niedersachen wird Unterkunft für Asylbewerber