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Rauschebart fährt "Bulli"

Markteröffnung auf der Show-Bühne: Himmelpfortens Bürgermeister Bernd Reimers (li.) mit seinem Amtskollegen aus der polnischen Partnergemeinde Puck, Tadeucz Puszkarcuzk. Polnische Lehrerinnen (re.) überreichten zwei Weihnachtsmann-Figuren

PS-Nostalgie zur Eröffnung des zehnten Christkind-Marktes / Rotkittel-Figur aus Polen fürs Museum

tp. Himmelpforten. Riesen-Spektakel zur Eröffnung des zehnten Christkindmarkes in Himmelpforten: Hunderte Zuschauer säumten am frühen Freitagabend die mit Fackeln illuminierte Poststraße, um den Weihnachtsmann zu begrüßen. Mit leichter Verspätung traf der Rauschebart ein - zur Überraschung der jubelnden Kinder dieses Mal nicht mit der Kutsche, sondern in einem historischen Kleinbus.

In Begleitung einer Engelsschar stieg der Rotkittel aus dem Oldtimer-Bus vom Typ "VW T1 Samba Hanseat" ("Bulli") des Verkehrsunternehmens KVG und zog in die Weihnachtsmann-Stube in der Villa von Issendorff ein, um seine erste Audienz zu geben und Wünsche zum Fest der Liebe entgegenzunehmen.

Rund um die Villa lockt noch bis Sonntag, 7. Dezember, die vorweihnachtliche Budenstadt ins international bekannte Christkinddorf. An rund 60 Ständen bieten Marktbeschicker Kunstvolles und Kulinarisches feil. Auf der Show-Bühne wird jeden Tag ein tolles Unterhaltunsgprogramm gezeigt.

Auf der Open-Air-Bühne begrüßte Himmelpfortens Bürgermeister und Christkindmarkt-Manager Bernd Reimers zur Eröffnung Ehrengäste aus Politik und dem Vereinsleben sowie eine achtköpfige Delegation aus Puck, der polnischen Partner-Kommune der ehemaligen Samtgemeinde Oldendorf. Der Bürgermeister von Puck, Tadeucz Puszkarcuzk, und zwei mitgereiste Lehrerinnen übergaben originelle Gastgeschenke an Bernd Reimers: zwei von polnischen Schülern gebastelte Weihnachtsmänner für das Himmelpfortener Museum "1.000 Weihnachtsmänner".

Unterdessen läuft der Betrieb des "Christkindpostamtes" der Deutschen Post in der Villa von Issendorff auf Hochtouren: "Innerhalb von drei Tagen haben unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter mehr als 3.5000 Wunschbriefe aus aller Welt beantwortet", sagt Ronja Dipper (20), Tochter des Postamts-Chefs Wolfgang Dipper. Den bislang weitesten Weg hatte der Brief einer deutschen Auswanderer-Familie aus Neuseeland. Die Palette der Wünsche ist wie in jedem Jahr breit: Zu den Geschenk-Favoriten auf materieller Ebene gehören kostspielige Smart-Phones. Ans Herz gehen Zeilen wie: "Liebes Christkind, grüß mir Opa im Himmel."