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Dada-Ausstellung in Stade: "Vorhang auf für Hannah Höch"

Kuratorin Luisa Pauline Fink mit ausgewählten Exponaten der Hannah-Höch-Ausstellung im Kunsthaus am Wasser West in Stade (Foto: tp/Jörg Schanze © VG Bild-Kunst)

Ausgewählte Collagen und Gemälde im Kunsthaus

tp. Stade. Vor 100 Jahren entstand der Kunststil Dadaismus. An diesem Jubiläum, das international gefeiert wird, beteiligt sich das Kunsthaus, Wasser West, am Alten Hafen in Stade mit einer großen Ausstellung mit zahlreichen Fotocollagen von Hannah Höch (1889-1978). Höch war die einzige Frau im Berliner Dada-Kreis und gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der künstlerischen Bewegung. Die Ausstellung wird am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr eröffnet und läuft bis Sonntag, 21. Februar.

Der Dadasimus zeichnete sich durch die Ablehnung konventioneller Kunstformen und bürgerlicher Ideale aus. "Hannah Höch hat eine in der Kunst bis dahin wenig verbreitete Technik genutzt", sagt Kuratorin Luisa Pauline Fink. "Sie schnitt Motive aus Zeitungen und Magazinen aus und arrangierte sie auf Papier neu." In der Ausstellung sind neben den Collagen Zeichnungen und Gemälde von Höch zu sehen.

Das Kunsthaus Stade zeigt auf drei Etagen 70 Werke aus allen Schaffensphasen der vielseitigen Künstlerin. Unter dem Titel "Vorhang auf für Hannah Höch" rückt die Ausstellung die Bühne thematisch in den Mittelpunkt. Dies ist nach Luisa Finks Angaben eine bisher wenig beachtete Facette von Höchs künstlerischem Lebenswerk. Der Stader Museums-Chef Dr. Sebastian Möllers spricht von einem "einzigartigen Konvolut aus dem Nachlass der Künstlerin", die durch zahlreiche spannende Leihgaben bereichert wird.

• Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 17 Uhr. Mittwoch von 10 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

• Das Museen-Stade-Ticket für drei Museen kostet 6 Euro. Sozialtarif: 3 Euro.