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Die größte "Legal Wall" ist zu klein

Kein Platz mehr an der "Legal Wall" unter der Hansebrücke in Bahnhofsnähe

Alle erlaubten Flächen besprüht / Nun Brückenpfeiler und Pflaster verunziert


tp. Stade. 120 Quadratmeter Klinkerwand für junge, freie Kunst: Die von der Stadt für Graffiti-Kunst bereitgestellte Mauer unter der Hansebrücke in Stade gilt als die größte "Legal Wall" in Norddeutschland. Doch rund ein halbes Jahr nach Eröffnung der Kreativ-Fläche zeichnen sich Probleme ab: Der Platz reicht nicht für die vielen schönen XXL-Kunstwerke.
Das hat negative Folgen für das Stadtbild: Weil alle erlaubten Flächen schon besprüht sind, weichen Sprayer an illegale Stellen aus und lackieren Brückenpfeiler und die gepflasterte Uferbefestigung des Burggrabens - in diesen Fällen allerdings mit viel Gekritzel und Schmiererei. Um das zu vermeiden, hatte die Stadt Schilder aufstellen lassen, die dazu ermahnen, Bilder und Zeichen ausschließlich an die Wand unter der Brücke zu sprayen.
Und: Laut einer Vorgabe der Stadt sollten die Jugendlichen ihre Graffiti-Gemälde - nach Absprache untereinander - im Abstand einiger Wochen wieder übersprühen.
"Die Sache darf nicht aus dem Ruder laufen. Der bislang gute Eindruck der 'Legal Wall' muss erhalten bleiben", sagt Ratsherr Oliver Kellmer (36, SPD). Der Mit-Initiator der "Legal Wall" und Mitglied des Jugend- und Sozialausschusses will sich um das Problem kümmern. Eine schnelle Lösung hat er allerdings nicht parat. Denn potenzielle Flächen für eine weitere "Legal Wall" im Stadtgebiet sind rar. Geeigneten Platz gibt es noch auf dem Gelände der Jugendfreizeitstätte "Alter Schlachthof".

Hier die Fortsetzung unserer Berichterstattung:
Krisentreffen an der Legal Wall