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Stade: Parken am Samstag kostet bald Geld

Solange, wie das neue Parkhaus noch nicht fertig ist, bleibt der Platz am Sande ein Parkplatz (Foto: bc)
bc. Stade. Der Verwaltungsausschuss der Hansestadt Stade hat sich auf ein neues Parkkonzept geeinigt, das dem Rat in seiner nächsten Sitzung am Montag, 27. März, (18 Uhr, Rathaus) zur Abstimmung vorgelegt werden soll. Im Vergleich zum Ursprungsentwurf hat die Stadt nach Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft der Kaufmannschaft „Stade aktuell“ an einigen Stellschrauben nachjustiert - aber nicht bei allen.
Die gewünschten Änderungen wurden umgesetzt, was die Vorverlegung des Nachttarifs um eine Stunde auf 20 Uhr in der Parkgarage am Sande und im neuen Parkhaus am Pferdemarkt - dort kosten dann zwölf Stunden nachts nur zwei Euro - und die Zusammenführung der Parkzonen 1 und 2 (innerhalb des Altstadtrings und unmittelbar angrenzend) angehen. Die Höchstparkdauer beträgt in dem Bereich drei Stunden. Das soll verhindern, dass Dauerparker die Stellplätze blockieren. Der Platz am Sande bleibt solange Parkplatz, bis das neue Parkhaus fertig ist.
Zum Unmut der Kaufleute wird aber künftig das kostenfreie Parken am Samstag auf oberirdischen Parkplätzen abgeschafft. Ab Oktober, wenn das Konzept starten soll, werden diese Parkplätze in der Innenstadt von 8 bis 14 Uhr bewirtschaftet. Für die Stadt ist die Einnahmekompensation wichtig, da sie in den Parkhäusern am Sande und in dem neuen am Pferdemarkt eine Stunde Gratis-Parken gewährt. Als Gegenfinanzierungsmaßnahme ist auch der auf den ersten Blick ungewöhnlich hohe Preis für Minute 61. bis 80. im Parkhaus zu verstehen. Diese 20 Minuten kosten einen Euro. Unterm Strich kostet Parken im Parkhaus aber immer einen Euro weniger, als draußen zu stehen.
Wolfgang Drusell, Vorsitzender von „Stade aktuell“, findet es bedauerlich, dass das Gratis-Parken am Samstag entfällt. Wichtiger sei ihm jedoch, dass künftig endlich in der Innenstadt eine Stunde kostenloses Parken in Parkhäusern möglich sei: „Der gordische Knoten ist nach vielen Jahren zerschlagen.“
Die Verwaltung will nach der Umstellung im Oktober die Entwicklung im Blick behalten und die Lage halbjährlich evaluieren.