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für Hundehof "meikeva" - neue Hoffnung und neuer Ärger

Eva-Maria Meyer hofft, dass die Hundeschule im Außenbereich nicht schließen muss
mi. Hanstedt. Gute Nachricht für die Hundeschule „Meikeva“. Eine Legalisierung der vom Landkreis Harburg als Schwarzbau eingestuften Einrichtung in einem Wald im Außenbereich direkt neben dem ehemaligen Nato-Depot bei Marxen (Hanstedt) scheint möglich.
Zumindest eine von der Bauaufsicht des Landkreises Harburg geforderte Voraussetzung für eine Legalisierung der Hundeschule könnte für Eva-Maria Meyer und Meike Hees bald erfüllbar sein - die Erschließung. Um diese zu sichern, sollten die Betreiberinnen eigentlich einen Waldweg zur Straße ausbauen, obwohl der Hundehof über eine ehemalige Nato-Straße von Seevetaler Seite erreichbar ist (das WOCHENBLATT berichtete).
Jetzt hat ihnen allerdings Seevetals Bürgermeisterin Martina Oertzen (CDU) zugesagt, dass aus Gemeindesicht einer Nutzung der alten Nato-Straße als Erschließung für die Hundeschule nichts im Wege stehe. Mit der gesicherten Erschließung sei jetzt für die Gemeinde Hanstedt der Weg frei für die Einleitung eines Änderungsverfahren des Flächennutzungsplans (FNP) und darauf aufbauend die Aufstellung eines Bebauungsplans durch die Gemeinde Marxen. Das bestätigte auch Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus auf Anfrage des WOCHENBLATT. Die beiden Betreiberinnen haben bereits eine Architektin mit der Vermessung des Areals beauftragt - eine Voraussetzung für die Aufstellung des Flächennutzungsplans.
Ist also alles auf dem richtigen Weg? „Es sieht ganz gut aus. Allerdings ist der Landkreis Harburg eine große Unbekannte“, sagt Eva-Maria Meyer. Von dort kämen derzeit nur unklare Signale, ob die jetzt geplante Lösung auch von der Bauaufsicht mitgetragen wird.
Ärger haben die zwei Frauen derzeit auch noch von ganz anderer Seite. Mehrmals durchschnitten Unbekannte an verschiedenen Stellen den Zaun, der das sechs Hektar große Hundehof-Areal umgibt. Außerdem wurden blaue Säcke gefüllt mit Hundekot vor den Toren des Hofes abgestellt.
Wer hinter den „Attacken“ steckt, dazu wollen Eva-Maria Meyer und Meike Hees keine konkreten Verdächtigungen äußern. Nur soviel: „Es sieht aus, als ob irgendjemand viel Energie aufwendet, um uns hier wegzubekommen“, sagen die zwei Frauen. Sie haben Anzeige bei der Polizei erstattet und stellen klar: „Der Hundekot ist nicht von Pensionshunden, wir kümmern uns um die Entsorgung und stellen nicht einfach blaue Säcke mit Hundehinterlassenschaften an die Straße“.