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Die Haut braucht in der kalten Jahreszeit intensivere Pflege

(lav-nds). Im Herbst und Winter wird die Haut besonders beansprucht. Kalte Außentemperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen trocknen die Haut aus – sie spannt, schuppt und juckt. Vor allem die Körperstellen, die nicht von schützender Kleidung bedeckt sind, wie Gesicht, Lippen und Hände sollten jetzt intensiver gepflegt werden.
"In der kalten Jahreszeit braucht die Haut eine andere Pflege als im Sommer. Wer sich länger draußen in der Kälte aufhalten möchte, sollte ein Produkt mit hohem Fettanteil wählen", rät Dr. Mathias Grau, Inhaber der Rats-Apotheke in Horneburg und Vorsitzender des Bezirks Stade beim Landesapothekerverband Niedersachsen. "Bei besonders trockener Haut empfehle ich Pflegecremes mit Harnstoff (Urea) oder Aloe Vera. Diese Wirkstoffe helfen der Haut, Feuchtigkeit zu speichern."
Im Alltag helfen schon einfache Regeln, um die Haut zu schützen. "So angenehm ein heißes Vollbad nach einem langen Spaziergang bei kalten Temperaturen auch ist, beim Baden leidet der natürliche Schutzfilm der Haut", weiß Dr. Mathias Grau. Daher sollte höchstens zweimal die Woche und nicht länger als 20 Minuten gebadet werden. Die Wassertemperatur sollte nicht mehr als 35 Grad betragen. Auch durch häufiges und zu heißes Duschen verliert die Haut Feuchtigkeit. Fettspendende Bade- und Duschzusätze aus der Apotheke helfen dabei, die Haut vor dem Austrocknen schützen. Anschließend ist es ratsam, den Körper mit einer reichhaltigen Lotion einzucremen.