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Landwirtschaft: Regionalität ist Trumpf

Die Kunden schätzen es, wenn sie die Herkunft der Tiere kennen. Der regionale Aspekt spielt dabei auch eine große Rolle (Foto: MEWA)

Verbraucher achten beim Einkauf vermehrt auf die Herkunft der Produkte und Regionalität. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, war dies eines der Ergebnisse einer Umfrage „SGS-Verbraucherstudie 2014“ des Instituts für Demoskopie in Allensbach im Auftrag des Warenprüfkonzern SGS. Frische, Produktgüte und Herkunft seien die wichtigsten Einkaufskriterien für die Verbraucher.

Information über die Herkunft der Lebensmittel werden für die Konsumenten immer wichtiger, so der RLV. Während die Produktherkunft vor vier Jahren nur für 33 Prozent der Verbraucher wichtig war, ist sie nach den Ergebnissen der Studie heute bereits für 51 Prozent der Konsumenten kaufentscheidend.
Der RLV begrüßt, dass zahlreiche Verbraucher vom heimischen Angebot an Lebensmitteln überzeugt sind. Woran liegt das? Die Verbraucher haben nach RLV-Angaben mehr Vertrauen in die Lebensmittel, die aus ihrer Region stammen. Regionale Erzeugnisse seien nicht nur frisch und lecker, sondern auch gesund und sicher. Mit der Regionalität seien auch Werte wie eine nachhaltige Produktion verbunden. Ein großer Pluspunkt an regional erzeugten Lebensmitteln sei auch der Geschmack, betont der RLV. Obst und Gemüse, dass am Abend geerntet wird, und das der Verbraucher schon am frühen Morgen kaufen kann, schmeckt einfach besser. So könne die Ware direkt vom Feld etwa im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt angeboten werden, ohne lange gelagert oder quer durch das Land transportiert zu werden. Die deutsche Herkunft stehe wie regionale Herkünfte für kurze Transportwege, transparente Erzeugung, Rückverfolgbarkeit und höchste Qualitätsstandards.
Wie geht es mit dem Ökolandbau weiter?
Der Deutsche Bauernverband (DBV) lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem Perspektivforum auf der BIOFACH 2014 in Nürnberg ein. Im Focus des Forums am 13. Februar in der Zeit von 10 bis 11.30 Uhr stehen die Wege für die Weiterentwicklung des Öko-Landbaus. Besondere Brisanz erfährt die Themenstellung durch die Vorschläge der EU-Kommission für eine neue EU-Bio-Verordnung, mit der die EU-Kommission die bestehenden Regeln verschärfen und Ausnahmeregelungen reduzieren oder gar abschaffen will.
• Info: www.bauernverband.de