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Neue Betrugsmasche mit Millionenerbe - "Nigeria Connection" lebt wieder auf

Kai Richter warnt vor der "Nigeria Connection" (Foto: Polizei)
(thl). Sie gilt als eine der ältesten Betrugsmaschen der Welt und trotzdem fallen immer wieder Leute auf die so genannte "Nigeria Connection" rein. Allein im Jahre 2009 wurden dadurch allein in Deutschland rund 522 Millionen Euro ergaunert.
Grund genug für die Polizei, vor einer aktuell wieder aufkommenden Betrugsmasche zu warnen. "In den vergangenen Tagen haben sich vermehrt Bürger bei uns gemeldet, die Post von einer vermeintlichen Rechtsanwaltskanzlei aus Großbritannien bekommen haben", sagt Kai Richter, Sprecher der Polizeiinspektion Lüneburg. In den Briefen wurde den Empfängern ein Millionenerbe eines angeblich nahen Verwandten im Ausland avisiert. Die vermeintlichen Erben, es geht immer um sagenumwobene Millionen Dollar, müssten lediglich Zollgebühren, Rechtsanwaltskosten, Transportgebühren oder Vorsteuern zahlen, um dann an das Millionenerbe zu gelangen, heißt es in den Schreiben.
Kai Richter warnt: "Die Briefe der vermeintlichen Rechtsanwaltskanzleien sind mit fiktiven Anschriften und Kanzleien versehen und stammen zum Teil auch aus Spanien oder Portugal." Er rät auf solche "Offerten" nicht einzugehen, keine Gelder zu überweisen, keine Kontaktaufnahme durchzuführen und die Briefe der Kriminalpolizei zur weiteren Bearbeitung zu übergeben. "Dabei sollten Familienangehörige auch auf ihre älteren Verwandten achten, dass diese nicht zu gutgläubig und durch die vermeintliche Gutmenschlichkeit geschmeichelt ihre Ersparnisse opfern", so der Beamte weiter. "Gesundes Misstrauen ist auch hier ein guter Ratgeber. Niemand in der Welt hat solche Summen an eigentlich völlig unbekannte Menschen zu verschenken zu denen niemals eine Verbindung bestand."